weather-image
10°

FDP stellt Antrag zur Schaffung eines Ratssaals im Hochzeitshaus / Zeitfenster für 2012

Hamelns Liberale wollen nobel tagen

Hameln (CK). Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Hameln kann sich vorstellen, das nach der Insolvenz der Erlebniswelt Renaissance (EWR) leerstehende Hochzeitshaus für repräsentative Veranstaltungen vor allem der Politik zu nutzen. Nach Auffassung von Fraktionschef Hans Wilhelm Güsgen würden Sitzungen wie von Rat und Kreistag, aber auch Veranstaltungen durch Verbände wie Arbeitgeberverband, Einzelhandel oder Handwerkerschaft dazu führen, „dass vom Hochzeitshaus wieder mehr Impulse zur Stärkung einer Bürgergesellschaft ausgehen“.

veröffentlicht am 18.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 04:41 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Die Liberalen haben deshalb einen entsprechenden Antrag gestellt zur Beratung im Ausschuss für Stadtentwicklung, im Verwaltungsausschuss und im Rat. Danach soll Hameln mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont über die gemeinsame Nutzung und Umgestaltung des Hochzeitshauses verhandeln, im Mittelpunkt der Nutzung die Schaffung eines Ratssaales stehen, der sowohl dem Rat als auch dem Kreistag für Sitzungen dient. Dieser sogenannte Ratssaal wie andere Räumlichkeiten des Hochzeitshauses sollen daneben zur Durchführung genutzt, Kosten gemeinsam getragen werden.

Falls der Rat diesem Antrag zustimmt, soll der Rat gemeinsam mit Landrat Rüdiger Butte Vorschläge zur Planung, Umsetzung und Finanzierung dieses Projektes machen. Die Liberalen empfehlen, für die Stadt Hameln Kosten in Höhe von 25 000 Euro im laufenden Haushalt einzuplanen, wobei die Umsetzung des Projektes unter Vorbehalt einer „verantwortbaren finanziellen Realisierbarkeit“ bedürfe. Güsgen: „Ein Rücktritt vom gesamten Projekt sollte für den Fall eingeplant werden, dass sich während der Planungszeit eine seriöse und nachhaltige wirtschaftliche Nutzung des Hochzeitshauses auf andere Weise ergeben sollte. Ein entsprechendes Zeitfenster sollte nicht über den Herbst 2012 hinausgehen.“ Die Bürger der Stadt sollen dabei nach den Vorstellungen der FDP mit einbezogen werden, auch wenn ein entsprechender Ideenwettbewerb bisher nicht zum Erfolg geführt habe.

Der FDP-Fraktionschef: „Es besteht Handlungsbedarf, da ein über längere Zeit ungenutztes Hochzeitshaus nicht nur den Tourismus beeinträchtigt, sondern auch seitens der Bürger zunehmend als Ärgernis betrachtet wird. Auch wegen einer gemeinsamen Verantwortung von Stadt und Landkreis zur Erhaltung von Gebäuden mit herausragender historischer Bedeutung sollte eine gemeinsame Nutzung des Hochzeitshauses positiv bewertet werden“, fordert er. Eine derartige Nutzung würde für die Politik insgesamt außerdem eine „hervorragende Möglichkeit“ bedeuten, wieder mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken, glaubt der Hamelner Liberale.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt