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Hamelns Kanäle: Unterirdisch muss alles gut in Schuss sein

veröffentlicht am 25.07.2010 um 17:21 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (HW). Sie stammen aus dem Jahre 1894 und leisten heute noch gute Dienste. „Es sind alte gemauerte Kanäle, die wir hegen und pflegen“ sagt Ralf Wilde. In den Zuständigkeitsbereich des Fachbereichsleiters technische Dienste und Umwelt im Hamelner Rathaus fällt auch das insgesamt 450 Kilometer lange Kanalnetz der Rattenfängerstadt. Die Ende des 19. Jahrhunderts gebauten Kanäle waren ursprünglich für die Entwässerung der Hamelner Innenstadt konzipiert, befinden sich aber sämtlich noch „in gutem Zustand“, betont Andreas Bruns.

Kanäle sind Bauwerke, die dauerndem Verschleiß unterworfen sind: „Wir haben das Ziel, das gesamte Hamelner Kanalnetz einmal in zehn Jahren komplett untersucht zu haben. Wenn wir beispielsweise 2005 in der Deisterallee begonnen haben, müssen wir 2015 dort wieder ankommen. Ein Termin, der vorgegeben ist“, sagt Bruns. Die Unterhaltung des Kanalnetzes kostet Geld. Rund 1,5 Millionen Euro verschwinden auf diese Weise Jahr für Jahr im Untergrund der Rattenfängerstadt. Beträge, die in die Gebührenkalkulation mit einbezogen worden sind.



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