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Hamelns Bahnhof - Ein Friedhof der Drahtesel

veröffentlicht am 25.10.2012 um 16:20 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (ww). Altmetall-Entsorgung leicht gemacht: Mit dem alten Drahtesel zum Fahrradständer am Bahnhof, abstellen – und abhauen. Zumindest scheint dies in Hameln gängige Praxis zu sein.

Beim Rundgang über den Bahnhofsvorplatz fällt der Blick auf das eine oder andere Fahrrad, dessen Zustand nicht darauf schließen lässt, dass es noch in regelmäßigem Gebrauch ist. „Etwa viermal im Jahr sammeln Mitarbeiter der Stadtverwaltung die Räder ein, die ganz offensichtlich defekt sind, bei denen die Kette oder ein Pedal fehlt“, erklärt Stadtsprecherin Anja Sprich. Die Ausbeute dieser Aufräumaktion wird für mindestens vier Wochen beim Betriebshof in der Walter-von-Selve-Straße eingelagert, während dieser Zeit haben die Besitzer die Möglichkeit, ihre Räder abzuholen.

Die Zweirad-Bestattung auf dem Fahrradfriedhof am Bahnhof gilt als unerlaubte Müllentsorgung und ist somit eine Ordnungswidrigkeit. Weggeräumt werden müssen die Schrotträder dennoch, „echte Radler“ sollen nicht das Nachsehen haben, wenn die Stellplätze blockiert sind.

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Rund 300 solcher Stellplätze existieren derzeit auf dem Bahnhofsvorplatz, die Stadtwerke planen derzeit 150 weitere im Bahnhofsgebäude selbst, gesichert und abschließbar.

Wie das neue Fahrrad-Parkkonzept aussieht, lesen Sie in der Dewezet.



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