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Stadt lässt auf LED umrüsten

Hamelns Ampeln werden sparsamer

HAMELN. Es gibt wohl kaum einen Tag, an dem die Hamelner nicht mit ihnen in Berührung kommen. Ob beim Warten am Bürgersteig oder direkt davor auf der Straße: Ampeln. Damit die im Fachjargon „Lichtsignalanlagen“ genannten Geräte auch dem neusten Stand der Technik entsprechen, lässt die Stadt in dieser Woche weitere Ampelanlagen umrüsten.

veröffentlicht am 04.12.2017 um 14:52 Uhr
aktualisiert am 04.12.2017 um 18:40 Uhr

In dieser Woche werden die letzten drei Ampelanlagen in Hameln auf moderne LED-Technik umgerüstet. Damit reduziert sich der Stromverbrauch der Ampeln erheblich, wie die Stadt betont. Foto: stadt hameln

Es sind die letzten drei von insgesamt 53 Ampelanlagen, die auf LED-Technik umgerüstet werden. Am Dienstag (5. Dezember) startet die Stadt an der Fußgängerampel Lilienstraße/Hildesheimer Straße. Am Mittwoch, 6. Dezember wird die Fußgängerampel Cumberlandstraße/Hildesheimer Straße umgerüstet, beide Ampelanlagen befinden sich in Afferde an der B1. In der Nordstadt ist die Kreuzung Reimerdeskamp/Bertholdsweg dann am Donnerstag (7. Dezember) an der Reihe. Mitarbeiter einer Fachfirma tauschen die Steuergeräte, die Signalgeber und diverse Anschlussleitungen. An den einzelnen Tagen werden die Ampelanlagen jeweils von 8 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr komplett abgeschaltet.

Der Vorteil der neuen Technik ist nach Angabe der Stadt eine 96-prozentige Energieersparnis gegenüber den herkömmlichen Glühlampen. Die alte Anlage an der Cumberlandstraße verbrauche noch 0,57 Kilowatt, die neue LED-Technik hingegen nur noch 0,01 Kilowatt. Das bringe eine jährliche Stromersparnis von rund 10 000 Kilowattstunden im Jahr, betont das Rathaus. Das sei ungefähr so viel wie 10 000 Maschinen Wäsche.

Über den Zeitraum von 20 Jahren (entspricht der Lebensdauer einer LED) sollen so gut 120 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Die Umrüstung der drei Anlagen kostet rund 23 500 Euro, wobei die zwei Fußgängeranlagen, die an der Bundesstraße liegen, vom Bund mit 30 Prozent gefördert werden.red

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