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Hamelnerin versteckt sich vor Einbrecher

veröffentlicht am 04.04.2011 um 17:12 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (ube). Äußerst dreist ist ein mutmaßlicher Serientäter an der Sandstraße vorgegangen – der Mann ging am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr in ein Mehrfamilienhaus, brach dort die Korridortür einer Wohnung im Hochparterre auf und durchsuchte die Zimmer.

Schließlich plünderte der Kriminelle eine Geldbörse. Dass die Mieterin (55) zu Hause war, wusste der Täter vermutlich nicht. Vielleicht hat es ihn aber auch nicht gestört. Die verängstigte Frau flüchtete, als das Türschloss geknackt wurde, ins Badezimmer und schloss sich dort ein. Als der Dieb fort war, rief die Hamelnerin über Notruf 110 die Polizei. Dem Einsatzleitbeamten teilte das Opfer noch mit, es habe noch kurz vor dem Wohnungseinbruch aus dem Fenster geschaut und einen Verdächtigen ins Haus gehen sehen. Die Frau konnte ihn gut beschreiben. Der Leitstellen-Disponent gab die Personenbeschreibung über Funk an die Fahnder durch. Ganz in der Nähe des Tatorts entdeckten Polizisten den Gesuchten und nahmen ihn vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des polizeibekannten Hamelners (36) fanden die Ermittler Einbruchwerkzeug und „Gegenstände“, die aus Einbrüchen in zwei Hotels stammten. Samstagnachmittag war an der Alten Marktstraße ein Portemonnaie gestohlen worden. Ferner steht der Mann im Verdacht, einen versuchten und einen vollendeten Einbruch an der Deisterallee begangen zu haben.
 Der Tatverdächtige wurde in eine Gefängniszelle gesperrt. Darin hätte er bereits seit dem 30. März sitzen müssen. Er war jedoch der Aufforderung zum Haftantritt wegen Eigentumsdelikten nicht gefolgt.



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