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Anwältin leistet für ein halbes Jahr Entwicklungshilfe in Guatemala / Ausstellung in der Alten Feuerwache

Hamelnerin hilft der Justiz auf die Sprünge

Hameln. Eng war es in den vergangenen Jahren im Anwaltshaus am Ostertorwall geworden – zu eng. Und so war es für die Kollegen vielleicht sogar ganz willkommen, dass Anwältin Michaela Bahlmann für ein halbes Jahr dort ihren Schreibtisch räumte. Allerdings mit einem bemerkenswerten Hintergrund: Die 41-Jährige engagierte sich als Vertreterin der Hamelner Kanzlei für das Projekt „Nueva Esperanza“, in dem ein vom Erdbeben zerstörtes Dorf in Guatemala direkt unterstützt wird. Die Juristin: „In einem Land wie Guatemala sind die Dorfbewohner weitgehend auf sich gestellt. Das Projekt hilft Menschen, ihre Rechte durchzusetzen und unterstützt die Ausbildung der Kinder.“ Während ihrer Zeit in Guatemala arbeitete die Hamelner Anwältin mit dortigen Juristen zusammen, die sich für mehr Gerechtigkeit im Justizwesen ihres Heimatlandes einsetzen, und führte auch Mediationen durch. „Dort gibt es viel Rassismus gegen die indigene Bevölkerung“, sagt sie. Aber auch Kindern und Jugendlichen galt ihr Interesse. Und als das „Anwaltshaus von 1895“, in dem zurzeit acht Juristen mit verschiedenen Schwerpunkten tätig sind, jetzt eine barrierefreie Nebenstelle in der ehemaligen Feuerwache eröffnete, wurde nicht nur eine Ausstellung mit Bildern des Künstlers Carlos Antonio Rodriguez Sanchez gezeigt, sondern wurden aus Anlass der Eröffnung Spenden für dieses Projekt gesammelt.

veröffentlicht am 12.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:41 Uhr

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Autor:

Christa Koch


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