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Entscheidung soll noch vor der Kommunalwahl fallen

Hamelner Rat stimmt Ende August über Zukunft des Rathauses ab

veröffentlicht am 04.08.2016 um 11:22 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

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Hans Wilhelm Güsgen (FDP) hatte vorgeschlagen, die Entscheidung angesichts der Kommunalwahl am 11. September dem neuen Stadtrat zu überlassen. Stadtbaurat Hermann Aden mahnt jedoch zur Eile: „Wir brauchen den Grundsatzbeschluss jetzt.“ Die Mängel am vorhandenen Gebäude seien sicherheitsrelevant und „erfordern eine zeitnahe Abstellung“. Weil etwa die Feuerwehrleiter nur bis zur achten Etage reiche und die Fluchtwege unzureichend seien, drohe die Stilllegung der darüberliegenden Stockwerke. Die Stadt müsse zeigen, dass sie sich bemüht, die Mängel abzustellen. Sonst sei die Behördenspitze der Gefahr ausgesetzt, im Falle eines Unglückes strafrechtlich zur Verantwortung gezogen zu werden. Aden befürchtet, dass der künftige Stadtrat erst wieder einen Arbeitskreis einrichtet und jahrelang diskutiert.

Einig sind sich die Mitglieder des Ausschusses, das Hochzeitshaus und andere Immobilien in die Überlegungen zum Rathaus einzubeziehen. Karin Echtermann (SPD) spricht von einer „einmaligen Chance, das Hochzeitshaus endlich einer Nutzung zuzuführen“. Angedacht ist, dort den Rat tagen zu lassen, vielleicht auch das Bürgeramt dorthin zu verlagern.

Laut der geplanten Beschlussvorlage für den Rat soll die Verwaltung beauftragt werden, entweder „die nächsten Schritte zur Realisierung eines Neubaus an einem noch durch Ratsbeschluss zu bestimmenden Standort“ oder „zur Kernsanierung des bestehenden Rathauses einzuleiten“. Während Daniel Schimanski (CDU) und Werner Witte (Seniorenrat) für den Neubau die Nutzung von Flächen des Bürgergartens ablehnen, meint Aden: „Wir sollten den Bürgergarten neu denken.“ Momentan gehe es aber erst einmal nur um die Abwägung Neubau oder Sanierung. Erst danach würden im Falle eines Neubaubeschlusses Detailpläne auch zur Standortfrage erarbeitet. Diese Reihenfolge spare Planungskosten.



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