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Wahlen bei der Versammlung nicht möglich / Ortsbrandmeister bittet um Hilfe bei Mitgliederwerbung

Hamelner Ortswehr nicht beschlussfähig

Hameln (fn). Dünne Besetzung bei der Mitgliederversammlung der Ortswehr Hameln – so dünn, dass sie nicht beschlussfähig war. Wie Ortsbrandmeister Emil Burose in der neuen Feuerwache feststellen musste, waren von den wahlberechtigten aktiven Mitgliedern nur 45 anwesend – zwei zu wenig für Wahlen, wie er gegenüber der Dewezet erklärte. So konnten Kassenführer und Schriftführer nicht neu gewählt werden; Claus Hahn und Stefan Bode bleiben kommissarisch im Amt.

veröffentlicht am 20.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 06:21 Uhr

Die Geehrten und Beförderten.  Foto: fn
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Die Ursachenforschung zur schwachen Anwesenheit fällt unterschiedlich aus. Hinter vorgehaltener Hand war von mangelnder Anerkennung für Kameraden und Unstimmigkeiten die Rede. Letztere habe es zwar über Dienstabläufe gegeben, so Burose. Doch die Gründe für das Fehlen seien andere Termine und Erkrankungen gewesen, wie ihm versichert worden sei.

Den Jahresbericht trug der stellvertretende Ortsbrandmeister Norbert Tegtmeyer auch vor halber Mannschaft vor: Gefordert war die Hamelner Feuerwehr im vorigen Jahr bei acht Großbränden, zwei davon im Stadtgebiet und sechs im Landkreis. „Es gibt seit Jahren keine Brandtoten in Hameln“, freute sich Tegtmeyer. Eine „kleine Serie von Wasserrettungen“ beschäftigte die Wehr an der Weserpromenade: Bei vier Fällen wurden hauptberufliche und freiwillige Kräfte gerufen. Insgesamt wurden die Freiwilligen der Hamelner Feuerwehr 45-mal nachalarmiert. Erfolgreiche Wettkämpfe bestritt der IV. Zug. Bei neun Vergleichen standen die Mitglieder sechsmal auf dem Treppchen, davon drei Mal ganz oben.

„Hameln kann gut schlafen“

Um Hilfe bei der Mitgliederwerbung bat Burose die Gäste aus Politik und Verwaltung. Das Ehrenamt müsse attraktiver dargestellt werden. „Wir haben ihre Wünsche gehört. Jugendliche zu begeistern ist nicht einfach“, räumte Bürgermeister Herbert Rode ein. Fritz Rieger stellte mit Bezug auf die Einsatzbereitschaft der Wehr fest: „Hameln kann gut schlafen.“ Von einem rückläufigen Kassenbestand berichtete Kassenführer Claus Hahn. Grund: Vitrinen, Schränke und Kleiderhaken für die neue Feuerwache und die Anschaffung persönlicher Schutzausrüstungen mussten gekauft werden.

Szene aus der Abschlussprüfung. Dem Grundlehrgang werden sich nun aber weitere Ausbildungsschritte anschließen. Foto: tis

Ehrungen und Beförderungen nahm Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke vor. Er zeichnete seinen Vorgänger Friedrich Selle und Gerhard Warnat für 60 Jahre Mitgliedschaft aus, für 50 Jahre Werner Dungs, und für 40 Jahre Treue wurden Albert Schaper und Heinz Gurski geehrt. Seit 25 Jahren ist Kai Phillips dabei. Befördert wurden: Emil Burose zum Brandmeister, Carsten Hartwig zum Oberbrandmeister, Marc Arndt zum Oberlöschmeister und Klaus Groß zum Löschmeister. Emil Burose ernannte Uwe Meier, Martin Sroka und Jens Konradt zu Hauptfeuerwehrmännern.



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