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Gezittert — aber nicht gejubelt

Hamelner leiden mit der deutschen Elf

HAMELN. Schade. Die ganz große EM-Party fiel aus – zumindest gestern Abend. Nach dem 0:0-Unentschieden der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen wurde die Entscheidung über den Einzug ins Achtelfinale bis Dienstag vertagt. Dann trifft das DFB-Team um 18 Uhr in Paris auf Nordirland.

veröffentlicht am 17.06.2016 um 07:09 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Autor:

Frank Neitz und Jan-Philipp Hullmann
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Die erste Nullnummer der EM sorgte auch auf der traditionellen Hamelner „Fanmeile“ Deisterallee für tote Hose: kein Fahnenschwenken, kein Autokorso, keine Fangesänge. Nur ganz vereinzelt waren ein kurzes Hupen zu hören. Nach dem privaten oder öffentlichen Public Viewing machten sich die Fans aber ohne Party auf den Heimweg.

Dabei hätte ihnen zumindest die Polizei keinen Strich durch die Rechnung gemacht: Denn damit hatten die feierwütigen Fußballfans am vergangenen Sonntag nicht gerechnet: Einsatzbeamte hatten unmittelbar nach dem Schlusspfiff die Deisterallee und Deisterstraße gesperrt. Die hupenden und jubelnden Autofahrer mussten sich mit Fahrten über die Wallstraßen begnügen, während das Fußvolk wie gewohnt fahnenschwenkend auf der Fahrbahn vor der Aral-Tankstelle zum „Humba Täterä!“ Platz nahm.

Gestern Abend hätte es wieder das gewohnte Bild geben können – hätte der Spielverlauf in Paris gepasst: Eine einmalige Maßnahme sei die Sperrung gewesen, war von der Polizei zuvor zu hören. „Wir hatten ein neues Konzept ausprobiert. Das habe auch Nachteile aufgezeigt“, bilanzierte jedoch Polizeioberkommissar Jens Petersen auf Anfrage der Dewezet. Für den Rest der EM sind Sperrungen offenbar unwahrscheinlich, es sei denn, die Deisterstraße „liefe förmlich zu“, sagt Petersen. Dann entscheiden die Einsatzleiter.

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  • Fangesänge: Auch einige polnische Fans fieberten mit. Foto: nls
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  • Nur wenige Fans versammelten sich auf der Hamelner „Fanmeile“. Foto: nls

So fanden nur wenige Fans den Weg von der Rattenfänger-Halle auf „Fanmeile“. Auch der Wurstverkäufer, der extra eine Bude aufgestellt hatte, machte ein mieses Geschäft.



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