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Deutsche Bank in der Rattenfängerstadt trotzt Corona-Pandemie

Hamelner kaufen mehr Wertpapiere

HAMELN. Die Deutsche Bank in Hameln ist nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2021 trotz der anhaltenden Herausforderungen durch die Corona-Pandemie weiter gewachsen und knüpfte damit an die positive Entwicklung im Vorjahr an.

veröffentlicht am 02.08.2021 um 16:59 Uhr

Matthias Aschmann

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Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Das Geschäftsvolumen im Privatkundenbereich, also die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug laut Deutsche Bank zum 30. Juni in Hameln rund 374 Millionen Euro und sei damit seit Jahresbeginn um sechs Prozent gewachsen.

Unter der Leitung von Filialdirektorin Susanne Garz-Penzel stehen den Kunden und Kundinnen in der Filiale Hameln 14 Bankkaufleute zur Verfügung. Bereits im Geschäftsjahr 2020 hat sich laut Garz-Penzel gezeigt, „wie wichtig es ist, den Kunden neue und moderne Zugangswege zur Bank sowie bargeldlose Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen“. Diese Trends hätten sich im ersten Halbjahr 2021 fortgesetzt. So habe sich für den höheren Beratungsbedarf auch die qualifizierte Videoberatung etabliert.

Die Mobile App der Bank sei mittlerweile der am meisten genutzte digitale Zugangsweg zur Bank.

Die App habe 2020 einen Zuwachs bei den Nutzer- und Zugriffszahlen von 35 Prozent verzeichnet. „Unser Filialgeschäft vor Ort bleibt das Rückgrat, aber bei den digitalen Zugangswegen werden wir weitere, zum Teil deutliche Zuwächse sehen“, so die Filialdirektorin. Die bargeldlosen Bezahlverfahren hätten während der letzten 15 Monate auch durch den besseren Infektionsschutz im Vergleich zum Bargeldverkehr einen kräftigen Schub erhalten und sich bei den Kunden der Deutschen Bank Hameln durchgesetzt. Dabei werde auch das kontaktlose und mobile Bezahlen per Smartphone immer beliebter.

Trotz eines starken Einbruchs der Börsen im ersten Quartal 2020 hätten die Kunden in ihren Wertpapierdepots zum Teil sehr deutliche Wertsteigerungen verzeichnet. Susanne Garz-Penzel: „Bei weiterhin historisch niedrigen Zinsen setzt sich der Trend zu Aktien und Aktienfonds fort. Wir blicken bei der Anlage in Kapitalmarktprodukte auf ein sehr gutes erstes Halbjahr zurück.“ Das Depotvolumen im Geschäft mit Privatkunden hat sich nach ihren Angaben in den ersten sechs Monaten des Jahres um 11,5 Prozent auf 164 Millionen Euro erhöht.

Das Einlagenvolumen habe um 8 Prozent zugenommen und 79 Millionen Euro betragen. Das Kreditgeschäft im Privatkundenbereich habe sich seit Jahresbeginn ebenfalls positiv entwickelt, besonders bei Baufinanzierungen und gewerblichen Krediten. Das Kreditvolumen habe zum 30. Juni 128 Millionen Euro betragen und somit im ersten Halbjahr um 10 Prozent zugenommen. Bei Privatkrediten habe es dagegen einen leichten Rückgang der Nachfrage gegeben, auch bedingt durch die gedämpfte Konsumlaune der Bürger.



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