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Hamelner Kanäle müssen teuer saniert werden

veröffentlicht am 16.04.2012 um 18:03 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ni). „Kanal-TV“ ist unbestechlich. Mit seinen ferngesteuerten Kameras bringt das Untergrundfernsehen Licht in das Dunkel der Hamelner Kanalisation und legt jeden Defekt an dem 466 Kilometer langen Gewirr aus Rohren und gemauerten Röhren offen.

Das Wissen um die Mängel hat Folgen: nämlich ein Millionenschweres Sanierungsprogramm für das weit verzweigte Abwassernetz der Stadt.  Auf rund 152 Millionen Euro beziffert die Verwaltung das Investitionsvolumen für die Abwasserbeseitigung – inklusive Kläranlage – in den kommenden 30 Jahren; allein 108 Millionen werden nach dieser Vorausschau für die Sanierung der Kanalisation fällig. Anhand der bereits vorliegenden Daten hat die Verwaltung jetzt ein Sanierungsprogramm aufgestellt. Die Reihenfolge, in der die städtischen Regenwasser-, Mischwasser- und Schmutzwasserkanäle bis einschließlich 2015 und für jährlich 1.3 Millionen Euro wieder instand gesetzt werden sollen, ist durch das Ausmaß der festgestellten Schäden und der sich daraus ergebenden Dringlichkeit bestimmt. 15 Kanäle zwischen Dieselstraße im Osten und Werkstraße im Westen stehen allein in diesem Jahr auf dem Plan.

Wie die Rohre heute saniert werden, und wie das Großprojekt finanziert werden soll, steht in der Dewezet.



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