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Hamelner Jobcenter: leichter Anstieg an Hartz IV-Sanktionen nötig

veröffentlicht am 22.10.2012 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (fh). Die Zahl ist imposant und die Zeitung mit den ganz großen Lettern meldete sie als Erste: Erstmals dürften in diesem Jahr mehr als eine Million Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher verhängt werden. Fast 100 000 mehr als im Vorjahr.
 Alarmstimmung also auch im Jobcenter Hameln-Pyrmont? „Der ganz überwiegende Teil der Kunden hält sich an gemeinsam getroffene Vereinbarungen und ist von Sanktionen gar nicht erst betroffen“, beruhigt Sprecher Rudolf Kallmeier-Voss.
 Nicht jeder Kunde des Jobcenters kann überhaupt von Sanktionen betroffen sein. Diese werden ausschließlich bei erwerbsfähigen Leistungsbeziehern von Grundsicherung ausgesprochen, die arbeitslos sind – also auch nicht an Beschäftigungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen. Im Hamelner Jobcenter bestand diese Gruppe im September aus 3677 Personen. Davon waren 122 aktuell mit Sanktionen belegt, eine Steigerung um neun Sanktionen gegenüber dem Vorjahr. Im Durchschnitt ist so die regionale Sanktionsquote von 3,6 Prozent auf 4,5 Prozent gestiegen. Ein „marginaler“ Anstieg, wie es vonseiten des hiesigen Jobcenters heißt. Bundesweit fiel der Sprung – von 4,9 auf 5,6 Prozent – allerdings so gar etwas kleiner aus.

Mehr zum Thema Hartz IV-Sanktionen in der Region lesen Sie in der Dewezet.



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