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Museumsverein bringt neues Exemplar mit Beiträgen aus Geschichte und Gegenwart heraus

Hamelner Jahrbuch 2017 ist da!

HAMELN. Endlich ist es da: das Hamelner Jahrbuch 2017. Unter diesem neuen Titel hat der Museumsverein Hameln das Werk in diesem Jahr erstmals herausgebracht; etwas verspätet dieses Mal, behandelt es doch die Chronik von 2016, aber immerhin dann noch in 2017, wie der Titel heißt.

veröffentlicht am 01.01.2018 um 14:36 Uhr

Bernd Bruns mit dem neuen Exemplar des Hamelner Jahrbuchs 2017, das erstmals diesen Namen trägt. Foto: KK
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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Bernd Bruns vom Museumsverein ist für das Jahrbuch redaktionell verantwortlich und stolz auf den neuen Titel. „Damit soll die Bedeutung dieser Publikation stärker akzentuiert werden“, sagt er. Denn schließlich sei es das einzige Werk dieser Art für die Geschichte und Kultur der Stadt Hameln und die Region, das regelmäßig erscheine – „und das bereits seit 1962“.

Jedes Mitglied des Museumsvereins erhält ein Buch; weitere liegen zum Verkauf im Museum (5 Euro) aus. Das Buch umfasst „Themen von den Anfängen Hamelns und der Region bis zur Aktualität“ – quasi Gegenwart und Geschichte. Bruns ist dazu immer auf der Suche nach interessanten Themen; der Rattenfänger habe natürlich einen großen Stellenwert. In diesem Jahrbuch hat Jean Nehrenhausen aus Luxemburg einen neuen Erklärungsversuch über die Sage vom Rattenfänger verfasst. Hans Bredemeyer schreibt über das Weser-Hochwasser 1943 und 1946, und Bernd Bruns hat ein Porträt über den kabarettistischen Chansonnier Walter Hedemann aus Hameln beigesteuert. Auch die Kunst kommt nicht zu kurz: Silke Köhn berichtet über die Weimarer Jahre des Hamelner Grafikers Rudolf Riege, und Hans-Jürgen Brandt hat sich nach Ottenstein begeben, um Fiktionen und Fakten über den 1844 verstorbenen und in der Nähe von Ottenstein begrabenen afrikanischen Tischlergesellen Antonio Congo zusammenzustellen. „Und ein bis dato nicht veröffentlichter Beitrag des 1937 verstorbenen Hamelner Lehrers Friedrich Meissel widmet sich der Einführung der Reformation in Hameln“, berichtet Bruns – aufgrund des Jubiläums der Reformation in diesem Jahr mehr als aktuell.

Alles in allem ein buntes Potpourri aus gesellschaftlichen Themen, die ergänzt werden durch die Schwerpunkte des Museums. Leiter Stefan Daberkow fasst auf rund 50 Seiten die Ereignisse des Jahres 2016 im Museum Hameln zusammen.


Info: Das Hamelner Jahrbuch 2017 ist für 5 Euro erhältlich im Museum Hameln. Herausgeber ist der Museumsverein.



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