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Interhelp stellt Güter für Katastrophengebiet zusammen

Hamelner Hilfsorganisationen unterstützen Philippinen-Einsatz

Hameln. Angesichts der Schreckensbilder aus dem philippinischen Katastrophengebiet hat die Hamelner Hilfsorganisation „Interhelp“ gestern Voralarm für ihre „Medical Task Force“ ausgelöst und zu Geldspenden aufgerufen. Die Einheit, der Notärzte, Rettungsassistenten, Krankenschwestern und Pfleger angehören, bereite sich auf einen Einsatz vor, sagte Interhelp-Vorsitzender Ulrich Behmann auf Anfrage. Derzeit sei aber noch nicht klar, ob das Katastrophenschutz-Zentrum in Manila ehrenamtliche Hilfskräfte anfordere. Man stehe im direkten Kontakt mit der Botschaft der Philippinen in Berlin. Diese habe sich bereits für das Hilfsangebot aus Hameln bedankt und lasse direkt vor Ort klären, was benötigt werde. „Man hat uns mitgeteilt, dass Hilfe not tut, aber auch, dass man im Moment nicht wisse, wie man Mensch und Material in die vom Taifun Haiyan verwüsteten Regionen bringen kann“, sagte Behmann. Die Flugplätze dort seien zerstört. Interhelp plant, Hilfsgüter zusammenzustellen – sie sollen mithilfe der philippinischen Botschaft ins Katastrophengebiet geflogen werden sollen.

veröffentlicht am 12.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:41 Uhr

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Auch das DRK-Hameln-Pyrmont möchte helfen, plant aber nicht, eigene Rettungsteams zu entsenden. „Wir unterstützen aber den Sammelaufruf des DRK-Bundesverbandes und damit die nationale Hilfsgesellschaft des Roten Halbmondes auf den Philippinen“, sagte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Peter Schmalkuche. Zudem werde man die heimischen 123 DRK-Ortsvereine über die Hilfsmöglichkeiten informieren. Auch das heimische Rote Kreuz stellt sein Spendenkonto zur Verfügung.

Beim Technisches Hilfswerk in Hameln wartet THW-Chef Tobias Tasler auf Informationen, die ein fünfköpfiges Vorausteam der Bundesanstalt liefern soll. Die Helfer aus Deutschland unterstützen im Auftrag des Auswärtigen Amtes die deutsche Botschaft bei der Bewertung der Lage und der Hilfsmöglichkeiten für die Bundesregierung. Außerdem erkunden die THW-Kräfte die Einsatzoptionen für das Hilfswerk. „In unserem Ortsverband ist nur ein Helfer für einen solchen Auslandseinsatz vorgesehen“, sagt Tasler. „Sollte vor Ort ein Elektrofachmann benötigt werden, könnte Tobias Bleibaum sofort angefordert werden.“red

Wer spenden möchte, kann dies auf das DRK-Konto Nr. 44 40 bei der Sparkasse Weserbergland (BLZ 254 501 10) oder auf das Interhelp-Konto Nr. 700 700 000 bei der Volksbank Hameln-Stadthagen (BLZ 254 621 60).



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