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Jens Gnisa liest aus seinem Buch

Hamelner Forum: Ein Richter schlägt Alarm

HAMELN. Jens Gnisa – seit 2016 Vorsitzender des Deutschen Richterbundes – wird am Donnerstag 8. Februar, im Rahmen des „Hamelner Forums“ aus seinem Buch „Das Ende der Gerechtigkeit“ lesen. Dabei beschreibt er mit Berichten aus dem Justizalltag die schleichende Erosion des Justizsystems.

veröffentlicht am 05.02.2018 um 17:53 Uhr

Jens Gnisa setzt sich für die Verteidigung und Stärkung des Rechtsstaates ein. Fotos: Herder
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Mängel bei der Inneren Sicherheit und populistische Ausweichmanöver, wenn es um die Verantwortung für die Bürger dieses Landes geht: Eine funktionierende Justiz, das zeigt das Beispiel der Trumpschen USA, kann als stabilisierender Faktor wirken, wenn politische Systeme aus dem Ruder laufen. Die Protagonisten des Rechtsrucks, der sich in vielen Ländern Europas vollzieht, suchen sich als ersten Feind die Justiz. Gnisa geht den vielschichtigen Ursachen einer Entwicklung auf den Grund, die oft verdrängt wird. Damit eine der zentralen Säulen der Demokratie nicht weiter einknickt, macht er Vorschläge, wie die Aushöhlung des Rechts gestoppt werden kann.

Jens Gnisa vertritt Deutschlands Richter und Staatsanwälte. Der Direktor des Amtsgerichts Bielefeld setzt sich in der Öffentlichkeit schon seit langem für die Unabhängigkeit der Justiz und die Stärkung des Rechtsstaates ein.

Die Veranstaltung der Volkshochschule Hameln-Pyrmont im Lalu (Hefehof) beginnt um 19 Uhr. Sie wird unterstützt von der Bildungsgewerkschaft GEW.


Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der VHS unter der Telefonnummer 05151/ 94820, in den Buchhandlungen Matthias, Seifert sowie von Blum und in der Ticketfabrik im Hefehof. Auch die Abendkasse ist geöffnet.red



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