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Daniel Hackbusch hat seinen Lebensstil geändert

Hamelner erklärt: So habe ich 55 Orte in zwei Jahren bereist

HAMELN. Daniel Hackbusch sagt von sich selbst, dass er schon immer einer war, der früh Ziele hatte. Mit 20 Jahren heiratet er, will eigentlich eine Familie gründen, ein Haus kaufen. Doch daraus wird nichts. Inzwischen ist er geschieden, 26 Jahre alt – und hat sein Leben umgekrempelt.

veröffentlicht am 02.11.2018 um 13:49 Uhr
aktualisiert am 14.11.2018 um 15:41 Uhr

Daniel Hackbusch will möglichst viel von der Welt sehen. Foto: pr
Muschik, Moritz

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Moritz Muschik Autor zur Autorenseite

Es passt irgendwie zu Daniel Hackbusch, dass sein Leben in Lissabon eine neue Richtung aufnahm. „Nach der Trennung von meiner Frau war ich dort auf einer christlichen Freizeit, habe viel über mich erfahren, welche Sehnsucht in mir ruht“, sagt der gläubige Hamelner. Mit den anderen Teilnehmern tauschte er sich aus, dachte viel über den Sinn des Lebens nach. „Seitdem habe ich angefangen, zu reisen“, erzählt er. „Weil es mir einfach Spaß gemacht hat.“

Über Lissabon sagt er heute, dass es eine Stadt sei, „die alles hat.“ Er meint die „schönen Strände, den Hafen und die freundlichen Menschen“. Die Hauptstadt Portugals ist ein Ort von vielen, die der gelernte Anlagenmechaniker seitdem bereist hat. 55 Ziele waren es in den vergangen zwei Jahren.

New York hat ihn besonders fasziniert. „Das ist einfach eine andere Welt“, sagt er. „Du bekommst einen steifen Nacken, weil du die ganze Zeit nach oben zu den Wolkenkratzern schaust.“ In Thailand wiederum habe er gesehen, dass die Menschen auch mit geringen Mitteln sehr gut auskommen könnten. Im asiatischen Land verbrachte er in diesem Jahr fast einen Monat mit Freunden. „Je nachdem, wo es hingeht, plane ich die Reisezeit“, sagt er. „Eigentlich bin ich jeden Monat unterwegs.“ Wie funktioniert das?

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Unterwegs mit einem Elefanten im Dschungel. Foto: pr

„Heutzutage kann man sehr günstig reisen, zumindest in Europa“, sagt Hackbusch, der lieber Geld für seine Trips spart, als es am Wochenende in Shisha-Bars oder Diskotheken auszugeben. „Dann sieht man erst, wie viel Geld übrig bleibt“, meint er. Sein bislang günstigster Flug ging zuletzt nach Mykonos. Nur 4 Euro kostete das Ticket. „Wenn man gut recherchieren kann und ein Fuchs ist, kriegt man günstige Flüge hin und zurück“, sagt er. Über Onlineportale wie „Skyscanner“ oder „Momondo“ ist er ständig auf der Suche nach passenden Verbindungen. „Ich suche mir den günstigsten Flug und reiche danach erst meinen Urlaub ein.“ Dazu müsse man ein gutes Zeitmanagement haben, flexibel sein – aber auch planen können.

Mein Leben soll ein schönes Museum sein.

Daniel Hackbusch

Hackbusch plant seine Reisen meist mit längerer Vorlaufzeit. „Man sollte strukturiert sein Jahr planen“, meint er. Häufig unternimmt der Hamelner einfach Wochenendtrips, manchmal jedoch auch längere Reisen. Dann plant er die Routen mit Bedacht: Manchmal kombiniert er verschiedene Orte, wenn es sich anbietet. „Letztes Jahr war ich zum Beispiel erst in Mailand, dann in Barcelona, danach in Gran Canaria“, erzählt er.

Was es vor allem aber brauche, sei die Bereitschaft zur Veränderung: „Man muss sich selber verändern und eine andere Perspektive einnehmen wollen“, meint er. Der 26-Jährige teilt seine Erlebnisse auf Instagram. Über die sozialen Medien lässt er sich auch von Coach Thaddaeus Koroma inspirieren. „Mein Mentor“, sagt Hackbusch.

Am liebsten möchte der Hamelner jedes Land der Welt einmal sehen. „Mein Leben soll ein schönes Museum sein“, sagt er. „Wenn man reingeht, soll es Inspiration sein. In ein langweiliges Museum will doch keiner gehen.“



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