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Hamelner Chirurg kritisiert Schönheits-OP-Verbot bei Jugendlichen

veröffentlicht am 29.12.2013 um 17:41 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Schönheits-Operationen Minderjährige Jugendliche Verbot Gesetz
Hameln (ww). „Eine Brustvergrößerung als Geschenk für eine 15-Jährige zu Weihnachten finde ich völlig inakzeptabel.“ Mit diesen Worten begründete der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Jens Spahn, kurz vor der Bundestagswahl Pläne von Union und SPD, Schönheits-Operationen bei Minderjährigen per Gesetz zu verbieten. „Einen jungen Körper im Wachstum unnötig einem solchen massiven Eingriff auszusetzen, kann körperlich und geistig fatale Folgen haben“, sagte Spahn. Körperlich und geistig fatale Folgen könne aber auch der Eingriff haben, der eben nicht vorgenommen werde, darauf weist Dr. Sixtus Allert hin, Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Hamelner Sana-Klinikum. Spahns Vorstoß, Eingriffe aus ästhetischen Gründen bei Minderjährigen zu verbieten, liefe ins Leere, meint Allert: „Die Vorstellung, dass Mädchen oder Jungen mit abwegigen Schönheitsvorstellungen zu uns kommen, ist absurd“, sagt der Chirurg. „Zu uns kommen keine jungen Mädchen, die schöne Nasen oder große Brüste haben wollen.“

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