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Eine „Liebeserklärung“ der Redaktion

Hameln, wie schön du bist …

„Typisch Hameln!“, heißt es in Internetforen schnell, wenn in Hameln irgendetwas nicht so optimal gelaufen ist. Dabei gibt es doch so viel anderes, was das Prädikat „typisch Hameln“ zu Recht und als Auszeichnung tragen könnte. Denn die Stadt hat viel Positives zu bieten. In der heute zu Ende gehenden ersten Januarwoche ist es in der Dewezet an jedem Tag auch um die schönen und gelungenen Seiten unserer Stadt gegangen. Zum heutigen Abschluss schreibt die Redaktion, was sie an der Stadt besonders mag.

veröffentlicht am 05.01.2018 um 18:34 Uhr

So sieht Hameln von oben und bei Nacht aus. Entführen Sie sich selbst oder Gäste mal wieder auf den Klüt. Leserfoto: Walter Rau

Thomas Thimm, stv. Chefredakteur:

„Hameln ist einfach meine Heimatstadt. Als in dieser Stadt geborener echter Hamelner Junge fühle ich die Magie der Historie, höre die Geschichten, die diese und jene Stadtmauern zu erzählen haben, kenne ich jeden Quadratmeter in der Altstadt und weit darüber hinaus. Man kennt sich in meiner Stadt, und man kennt sich aus, was vieles erleichtert. Der kurze Draht zu vielen Hamelnern, die kurzen Wege in dieser Stadt, alles unschlagbare Pluspunkte. Und die Menschen hier, die Hamelner, die Hamelenser, die Hamelunken, alle die hier leben und mit dem Herzen sprechen – sie machen meine gelebte Heimat aus. Wer mich kennt, weiß, ich sehe nichts rosarot, und ich bleibe kritisch. Eben weil es meine Heimat ist.“

Kerstin Hasewinkel, Lokalredaktion:

Die Pfortmühle an der Weser bei Nacht. Foto: Wal

„Als ich vor fast 30 Jahren nach Hameln gekommen bin, um mein Volontariat bei der Dewezet zu beginnen, kannte ich niemanden. Wie man sieht - ich bin geblieben. Das war nicht geplant. Ich mag das Leben in der Kleinstadt, die kurzen Wege. Ohne Stress und Hektik. Das ist Lebensqualität: die Natur vor der Haustür. Und alles andere, was man so zum Leben braucht, ist auch schnell zu erreichen. Vor allem mag ich die Hamelner. Da sind nach drei Jahrzehnten auf der einen Seite natürlich enge Freunde. Aber auch Menschen, die man nicht näher kennt und ihnen immer wieder mal über den Weg läuft und sich zulächelt.“

Lars Lindhorst, Lokalredaktion:

„Hameln begleitet mich mein Leben lang. Ich bin in Hameln geboren, und auch während meiner Studienjahre in Göttingen konnte ich die Heimat nicht loslassen. Das lag vor allem an den Menschen, die weiterhin hier lebten. An der Stadt selbst mag ich den Charakter des zentralen Ortes im Weserbergland – und trotzdem bleibt dieses Mittelzentrum überschaubar. Wenn ich gerade nicht weiß, in welchem Geschäft ich etwas bestimmtes kaufen kann, dann weiß es ganz sicher mein Nachbar, Kollege oder Bekannter. Mit wachsendem Lebensalter verändern sich meine Ansprüche. Und doch entdecke ich Neues – das Theater zum Beispiel, weil es schlicht da ist und ein tolles Programm bietet. Daran merke ich, dass in diesem Renaissancestädtchen die Zeit nicht stehen bleibt.“

Philipp Killmann, Lokalredaktion:

„Ich hatte zwar nicht das Glück, in Hameln zur Welt zu kommen, aber immerhin noch früh genug hergezogen zu sein, um hier nicht nur aufzuwachsen, sondern auch mit diesem schönen Ort zu verwachsen. Heute kenne ich hier jede Ecke. Mit jeder zweiten verbindet mich eine Erinnerung, ob gut oder schlecht. Auch unterscheidet sich das vermeintlich piefige Hameln gar nicht allzu sehr von den gepriesenen Metropolen. Hier ist vieles nur kleiner, weniger, oder schwieriger zu finden. Der größte Trugschluss ist, dass in Hameln jeder jeden kenne. Ich kenne hier die unterschiedlichsten Menschen, und das schätze ich sehr. Doch es kommen immer wieder neue interessante Leute hinzu. Andere alte Bekannte sieht man jahrelang nicht, als wären sie verschollen: im Kleinstadtdschungel.“

Nicole Trodler, Online-Redaktion:

„Ich liebe die Hamelner Altstadt, seit ich sie im Sommer 2014 das erste Mal gesehen habe, und ich finde es toll, dass ich mich dort nach all diesen Jahren immer noch verlaufen und immer wieder neue Sachen entdecken kann. Ein Spaziergang ist wie eine kleine Zeitreise: Wenn man in manche Straßen einbiegt, fühlt man sich gleich in vergangene Zeiten zurückversetzt, wären da nicht die Straßenlaternen, vereinzelt Autos am Straßenrand oder andere Zeichen modernen Lebens. Mir gefällt auch, dass es noch so viele kleine, inhabergeführte Läden hier gibt. Das macht für mich einfach den Charme einer Kleinstadt wie Hameln aus.“



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