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Vier Einrichtungen können ab August insgesamt 33 Kinder mehr aufnehmen

Hameln stockt Kita-Plätze auf

Hameln. Immer mehr Kinder in Hameln besuchen einen Kindergarten oder eine Krippe. Zudem verlassen im kommenden Kindergartenjahr 2016/17, das im August beginnt, sehr wenige Kinder die Kindertagesstätten, um die Grundschule zu besuchen. Hameln braucht also dringend neue Kita-Plätze – der Ausschuss für Kindertagesstätten, Schulen und Sport machte gestern als erste Instanz den Weg dafür frei.

veröffentlicht am 07.04.2016 um 19:31 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:18 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke  Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite
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33 neue Kita-Plätze sollen ab August, wenn der auch der Rat am 20. April sein Okay gibt, in den Einrichtungen Paul-Gerhardt, Süntel, Hastenbeck und Martin-Luther zur Verfügung stehen. Zehn neue Plätze für Kinder von 3 bis 6 Jahren sind für den evangelisch-lutherischen Kindergarten Paul-Gerhardt in Hameln vorgesehen, wo es, wie es in der Begründung heißt, „zurzeit einen erheblichen Bedarf“ gibt. Ein Anbau ist nicht nötig, die Kleingruppe findet in den Räumen der Kindertagesstätte Platz.

Ebenfalls zehn Plätze für Kinder von 3 bis 6 sollen bei den Süntelzwergen in Holtensen geschaffen werden. Dort gebe es zurzeit bereits eine Warteliste von acht Kindern aus der Krippe, die durch die Einrichtung einer Kleingruppe abgearbeitet werden soll. Diese Gruppe soll zunächst nur für ein Jahr eingerichtet werden.

Zehn weitere Plätze für 3- bis 6-jährige Kinder sollen im Kindergarten Hastenbeck entstehen, wo ebenfalls einige Krippenkinder in den Kindergartenbereich wechseln werden. Hier stünden bereits zehn Kinder auf der Warteliste. Die Kirchengemeinde finanziert extra für die neue Kita-Gruppe ein Blockhaus, da der Platz im Kindergarten selbst zu eng wird. Die Stadt Hameln muss zunächst nur die laufenden Energiekosten tragen, nach einem Jahr kann sie das Blockhaus dann als ohnehin geplantes Holzhaus für Außenspielgeräte kaufen. Im Kindergarten der Martin-Luther-Gemeinde stehen ab August zudem drei Plätze mehr für unter 3-jährige Kinder zur Verfügung, da eine Integrationsgruppe mit zwölf Plätzen in eine reguläre Krippengruppe umgewandelt wird, die 15 Kinder aufnehmen kann. Die Kita am Klüt hingegen wird sich verkleinern: Nach dem Umzug in das neue Bildungshaus Klüt werden hier statt bislang drei nur noch zwei Kindergarten-Gruppen mit je 25 Plätze angeboten.

Die Kosten für die Ausweitung des Kita-Angebotes belaufen sich auf 67 500 Euro. Insgesamt werden ab August in Hameln 324 Krippengruppenplätze und 71 Plätze für unter 3-jährige Kinder zur Verfügung stehen.ww

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