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Selbert-Schüler erheben im Auftrag des Paritätischen Daten zur Barrierefreiheit

Hameln soll für alle zugänglich sein

Hameln. Wie barrierefrei sind die verschiedensten Einrichtungen in Hameln? Dieser Frage gehen demnächst Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule auf den Grund. Wie bereits angekündigt, möchte der Paritätische Hameln-Pyrmont in Zusammenarbeit mit dem bestehenden Sozialen Netzwerk und dem Seniorenservicebüro einen Wegweiser erarbeiten, der über barrierefreie Institutionen und Angebote informiert. In den kommenden Wochen soll daher die Barrierefreiheit von verschiedenen öffentlichen, sozialen und gesundheitlichen Einrichtungen in Hameln in Augenschein genommen werden.

veröffentlicht am 20.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:21 Uhr

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Dieser Wegweiser soll Menschen mit Behinderung oder Mobilitätsbeeinträchtigung, Senioren und jungen Familien bereits im Vorfeld zeigen, welche Einrichtung barrierefrei oder teilweise barrierefrei zugänglich ist und ob für einen Besuch gegebenenfalls Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Das Projekt wird von verschiedenen Kooperationspartnern gefördert und begleitet. Neben bereits eingeholten Daten einiger öffentlicher Institutionen werden daher in den nächsten Tagen Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule die Daten zu den Arztpraxen und Kindertagesstätten in Hameln erheben und damit die Realisierung des Wegweisers unterstützen.

Die Auseinandersetzung mit der Thematik „Barrierefreiheit“ ist den jungen Leuten bereits aus ihrem Lehrplan vertraut: Im Rahmen eines Einführungsseminars wurden die wichtigsten Details zum Messen und der Datenaufnahme behandelt, sodass die Schüler, mit Zollstock und entsprechendem Material ausgerüstet, die jeweiligen Einrichtungen aufsuchen werden mit der Bitte, die entsprechende Erhebung durchführen zu dürfen. Diese erfolgt anhand eines Fragebogens. Neben der Aufnahme von Kontaktdaten werden im Zuge der Barrierefreiheit entsprechende Zugangsmöglichkeiten (Stufen, Lift und ähnliches) gemessen. Frauke Schmidt-Windeler vom Seniorenservicebüro Hameln-Pyrmont: „Die Teilnahme an der Erhebung zur Barrierefreiheit ist freiwillig. Aufgenommen werden nur die Einrichtungen, die die erhobenen Daten ausdrücklich bestätigen und ihr Einverständnis zur Veröffentlichung geben. Aufgabe ist es, lediglich diejenigen im Wegweiser aufzunehmen, die barrierefrei beziehungsweise eingeschränkt barrierefrei sind. Eine positive Resonanz liegt allen Beteiligten am Herzen.“ Langfristiges Ziel: Hameln soll für alle zugänglich sein.red



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