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Seniorenservicebüro und Soziales Netzwerk erarbeiten Stadtführer über Barrierefreiheit

Hameln soll für alle zugänglich sein

Hameln (red). Das Seniorenservicebüro Hameln-Pyrmont erarbeitet gemeinsam mit dem Sozialen Netzwerk des Paritätischen einen Stadtführer, der über barrierefreie Angebote und Plätze in Hameln informieren soll.

veröffentlicht am 24.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:21 Uhr

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Es seien die oftmals auf dem ersten Blick nicht ersichtlichen, aber dennoch unüberbrückbaren Hindernisse im Alltag, die zeigten, wie wichtig unter anderem die Zugänglichkeit von Gebäuden und sozialen und öffentlichen Einrichtungen sein könne und müsse, heißt es vonseiten der Initiatoren.

Die kleine Stufe vom Bürgersteig ins Haus oder ins Geschäft, ein zu schmaler Türdurchgang, ein nicht rollstuhlgerechter Aufzug oder die nötige Einstiegsmöglichkeit in den Bus – dies alles sind Barrieren, mit denen sich besonders ältere und behinderte Menschen tagtäglich auseinandersetzen müssen. Für gehbehinderte Menschen ende beispielsweise der Arztbesuch häufig bereits vor der Eingangstür, da eine angemessene Zugangsmöglichkeit nicht vorhanden ist.

Der Satz: „Es ist normal, verschieden zu sein“, solle sich auch in der Realität widerspiegeln, fordern Seniorenservicebüro und Soziales Netzwerk. Dafür müsse die Wahrnehmung für diese Probleme geschärft und Benachteiligungen überwunden werden.Viele Städte, Kommunen und Gemeinden hätten bereits die Initiative ergriffen und sich der geschilderten Problematik angenommen, indem sie Informationsbroschüren zur Barrierefreiheit herausgegeben und damit den ersten Schritt zur Teilhabe von behinderten Menschen am Alltagsleben gelegt haben.

Das Seniorenservicebüro möchte in Zusammenarbeit mit dem Sozialen Netzwerk Hameln-Pyrmont des Paritätischen nun ebenfalls einen kleinen Stadtführer erarbeiten. Dieser soll als Wegweiser für die Bürger sowie auch für Touristen und Besucher – mit oder ohne Behinderung – der Rattenfängerstadt als Nachschlagewerk dienen, um sich über die Barrierefreiheit in Hameln zu informieren. Öffentliche Behindertenparkplätze und Toiletten sollen hier ebenso verzeichnet werden wie bereits barrierefreie Arztpraxen, Einkaufsmöglichkeiten und Stadtführungen.

Die erarbeiteten Daten sollen dann auf der Internetseite des Sozialen Netzwerkes verzeichnet werden. Hinzu komme eine Druckversion mit kleinem Stadtplan, auf dem diese Einrichtungen verzeichnet sind und die bequem in jede Tasche passe. Erste Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern wurden bereits geführt, heißt es.



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