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Hameln muss sich mit Ausweisung von Windrad-Standorten sputen

veröffentlicht am 08.04.2010 um 20:41 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (ni). Wenn Hameln nicht riskieren will, dass sich Windräder verstreut über das gesamte Stadtgebiet in den Himmel erheben, muss die Politik sich sputen und endlich sogenannte Konzentrationsflächen ausweisen. Dass Eile geboten ist, ließ Eckhard Koss gestern Nachmittag im Bauausschuss durchblicken: „Wir können das nur eine gewisse Zeit zurückstellen, sonst kriegen wir rechtliche Probleme“, mahnte der Erste Stadtrat eine zügige Entscheidung an und deutete in öffentlicher Sitzung nur an, dass im Rathaus offensichtlich schon Anträge für den Bau von Windenergieanlagen eingegangen sind.

Drei Vorranggebiete  hat die Verwaltung nach Prüfung von 23 möglichen auf Empfehlung eines Gutachters in die engere Wahl gezogen: den „Lietberg“ nordwestlich von Hilligsfeld sowie zwei Areale südwestlich und südöstlich von Haverbeck. Nach langer Diskussion verständigten sich die Mitglieder des Ausschusses darauf, alle drei Flächen ins Verfahren zu bringen. Ein Hintertürchen, ließen sie sich dabei allerdings offen: Aufgrund der Bedenken und Anregungen, die nach der Auslegung der jeweiligen Flächennutzungspläne zu den Entwürfen im Rathaus eingehen, könnte das eine oder andere Areal durch politischen Entschluss immer noch von der kommunalen Windanlagen-Landkarte gestrichen werden.

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