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Info-Veranstaltung der Stadt zu Hamelner Projekten kommt gut an

„Hameln könnte noch bedeutender werden“

HAMELN. Das begehbare Riesenplakat vor dem FiZ an der Osterstraße zieht die Blicke (und Füße) auf sich – und lässt auch Olli Alsleben (48) stoppen. „Ich finde es gut, dass die Bürger dermaßen intensiv einbezogen werden“, lobt Alsleben die Idee der Verwaltung, sich und die laufenden Projekte am „Tag der Städtebauförderung“ auf diese Art zu präsentieren.

veröffentlicht am 12.05.2019 um 14:39 Uhr
aktualisiert am 12.05.2019 um 17:10 Uhr

Claudia Schmidt (v. li.), Bernd Bruns, Uwe-Michael Fanio und Jutta Schmidt unterwegs auf der Hameln-Karte. Foto: KKE

Autor:

Karin Kellerer
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Alsleben interessiert sich besonders für den Pump-Track, der im Bailey-Park geplant ist. „Ich als intensiver Spinning-Fahrer finde dies Projekt besonders spannend.“ Diana Heider, ebenfalls Spinning-Fan, pflichtet ihm bei – „die Infoveranstaltung ist sehr gut gelungen“. Große Info-Tafeln, Gespräche mit städtischen Angestellten – es zieht zahlreiche Hamelner in die Räume des FiZ, um sich ein Bild von dem Stand der Dinge zu machen: Bailey-Park, Linsingen-Kaserne, Weserufer, um nur drei zu nennen. Spannend auch: auf der Riesenkarte von Hameln das eigene Haus zu finden. Uwe-Michael Fanio, Bernd Bruns und Jutta Schmidt interessieren sich für das Projekt „Linsingen-Kaserne“ ebenso wie für den städtebaulichen Dankmalschutz. Das begehbare Plakat verleitete sie dazu, die Rattenfängerrallye, auf der sie sich gerade befinden, zu unterbrechen. „Eine durchaus gelungene Infoveranstaltung“, findet auch Christiane Korting aus Klein Berkel. „Bürgeraufklärung ist sehr wichtig, könnte allerdings noch ein wenig intensiver sein.“ Gut vorbereitet kommen Erika und Helmut Hofmann aus Salzhemmendorf an: Sie hatten den Werder und auch den Bailey-Park besucht, bevor sie sich über die Details von Claudia Schmidt und Thorben Bracht (beide von der Stadt Hameln) informieren lassen. Hofmann merkt an: „Hameln könnte noch wesentlich bedeutender werden, wenn all das umgesetzt wird, was geplant wurde.“ Aber, so seine Einschätzung, es gebe zu viele Bedenkenträger, die die Planungen wieder über den Haufen werfen, „und dadurch werden unsere Steuergelder verschwendet“. Erika Hofmann ist sicher, dass der Werder ein Schmuckstück wird, und ist begeistert von dem Projekt „Soziale Stadt Kuckuck“.

An einer Pinnwand hängen Ideen und Gedanken der Besucher: Die Strandbar solle auf alle Fälle erhalten bleiben und der Zugang zur Weser durch Treppen mehr geöffnet werden. Ein Mann erwähnt Passau als Beispiel für gelungene Stadtgestaltung. Die Weser zu nutzen, ist der Wunsch vieler Hamelner, weiß Dagmar Marschner vom FiZ. Großes Interesse zeigen viele auch an der Wohnbebauung im Bailey-Park. „Es wird Reihen und Doppelhäuser geben, und die Arbeiten sind in vollem Gange“, erläutert Claudia Schmidt. Zurzeit werde dort entsiegelt und es gebe schon richtig was zu sehen.

Auch das Thema Zuschüsse für private Hauseigentümer in der Altstadt kommt zur Sprache. Die Altstadtsanierung sei besonders für den Tourismus von besonderer Bedeutung, „und dafür Zuschüsse auszuschütten, hat seinen ganz besonderen Charme und ist äußerst wichtig“, findet eine Klein Berkelerin.

„Wir haben viele interessante und spannende Gespräche geführt“, resümiert Thorben Bracht von der Stadt. Besonders gefreut habe ihn die Bemerkung eines älteren Herren – er habe hier mehr erfahren als in den öffentlichen Ratssitzungen.



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