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Hameln klagt gegen die Volkszählung

veröffentlicht am 22.05.2014 um 10:52 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Hameln (red). Die Stadt Hameln will gegen das Ergebnis der jüngsten Volkszählung klagen. „Die Zahlen des Zensus sind für mich nicht nachvollziehbar“, sagt Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann und verweist auf die mangelnde Transparenz der Datenerhebung. Die Feststellung der Bevölkerungszahl habe erhebliche Auswirkungen auf die Zuweisungen des Landes – und damit auf die städtischen Finanzen. Deshalb müsse die Stadt handeln. Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses folgten jetzt einmütig dieser Auffassung. Ende Mai 2013 waren die Zensus-Daten veröffentlicht worden, mit Bescheid vom 28. April dieses Jahres hatte das Landesamt für Statistik die Zahlen offiziell mitgeteilt. Sie fallen für Hameln schlecht aus: Die Stadt verzeichnet danach zum Stichtag 9. Mai 2011 genau 56.756 Einwohner – rund 2.000 weniger als im amtlichen Melderegister verzeichnet und etwa 580 weniger als nach der bisherigen amtlichen Fortschreibung.



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