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Niedersachsen zeichnet die Rattenfängerstadt aus – Lob von Minister Althusmann

Hameln ist „fahrradfreundliche Kommune“

HAMELN. Die Rattenfängerstadt ist am Donnerstag in Oldenburg vom Land Niedersachsen gemeinsam mit Lingen und Osnabrück für ihre „gute Radverkehrsförderung“ ausgezeichnet worden. Verkehrsminister Althusmann: „Hameln, Lingen und Osnabrück dürfen sich von 2018 bis 2022 fahrradfreundliche Kommunen Niedersachsen nennen.“

veröffentlicht am 30.11.2017 um 16:40 Uhr

Jüngstes Projekt für eine fahrradfreundliche Stadt ist die Umgestaltung der Scharnhorststraße. Foto: jl
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Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen (AGFK), Prof. Dr. Axel Priebs, überreichte der Minister den drei Städten die entsprechenden Zertifikate. „Die drei Kommunen haben mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten gezeigt, wie eine gute, breit aufgestellte Radverkehrsförderung in Kommunen aussehen sollte“, lobte Althusmann. In allen drei Städten fänden Fahrradfahrer hervorragende Bedingungen vor.

Bei dem Zertifizierungsverfahren werden nach Angaben des Ministeriums alle Handlungsfelder der Radverkehrsförderung betrachtet: konzeptionelle Ansätze, die finanzielle und personelle Ausstattung, das Fahrradklima, die Infrastruktur, die Verkehrssicherheitsarbeit sowie der Berufsradverkehr und der Fahrradtourismus. Nur wer in allen Feldern gut aufgestellt sei, könne zertifiziert werden.

In der Stadt Hameln werde engagiert am Abbau von Barrieren für den Radverkehr gearbeitet, hieß es. Die Jury zeigte sich angetan von den kürzlich umgesetzten infrastrukturellen Baumaßnahmen: „Innerstädtisch wurden zusätzliche Querungsmöglichkeiten der Bundesstraßen und eine Diagonalquerung geschaffen, damit das Netz für den Radverkehr komfortabler wird. So wurde eine Brücke über einen Flusslauf erneuert, damit der bei Touristen so beliebte Weser-Radweg noch attraktiver wird“, lautete das Urteil der Jury. Aber auch neue Serviceangebote wie etwa eine Servicestation mit Luftpumpe und Werkzeug beeindruckten die Jury. Neben den Urkunden erhielten die ausgezeichneten Kommunen zwei große Straßenbanner und eine Plakette, die sie öffentlich als eine der fahrradfreundlichsten Kommunen Niedersachsens ausweist. Die Übergabe der Zertifikate war wie schon im vergangenen Jahr in die Fachtagung „Fahrradland Niedersachsen“ eingebunden. Erstmals fand diese traditionsreiche Tagung nicht in der Landeshauptstadt Hannover, sondern in Oldenburg statt und wurde gemeinsam mit der Freien Hansestadt Bremen und der AGFK ausgerichtet. Minister Althusmann und Prof. Priebs stellten dort auch die gemeinsame Broschüre „Fahrradland Niedersachsen 2017“ vor. Diese beinhaltet unter anderem die Vorstellung der neuen AGFK-Mitgliedskommunen und Ausführungen zu den zertifizierten Kommunen. red

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