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Stadt nutzt Potenzial der Promenade nicht – Ideen gibt es aber reichlich

"Hameln hat sich den Weg zum Fluss selbst verbaut"

veröffentlicht am 26.08.2014 um 13:42 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (hen). Ist es vermessen, wenn Hameln nach Berlin, Venedig oder Paris schaut? Nein, meint der Architekt Fabian Lippert. Er sieht am Weserufer „sehr hohes Potenzial“, das bislang nur ansatzweise genutzt wird. Aber in Hameln sei das Bewusstsein für diesen „tollen Raum“ nicht da. Die Stadt habe sich den Weg zum Fluss selbst verbaut, meint Lippert. Die Brücke zum Werder, die Insel selbst: gelungen. „Doch es gibt keine Blickbeziehung zum Wasser – die Kaimauer ist zu hoch.“ Das Argument Hochwasserschutz lässt er nicht gelten – „da gibt es andere Möglichkeiten wie temporäre Spundwände, das kann man sich in anderen Städten wie Köln anschauen“.

Auch die Professorin Irene Lohaus, die bereits eine Machbarkeitsstudie für das Weserufer in Rinteln erstellt hat, sieht reichliche Potenziale in Hameln. Die Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin befasst sich mit der Gestaltung von Flussräumen. Sie kennt die Problemlage: Naturschutz, Hochwasserschutz und Denkmalschutz kollidieren mit dem Wunsch, ans Wasser zu kommen, unterschiedlichste Interessen müssen unter einen Hut gebracht werden. Wie das gelingen kann, sieht sie zurzeit in Paderborn, wo die verschiedenen Experten an einen Tisch gebracht werden.



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