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Hameln - eine Stadt voller "herrlicher Tatorte"

veröffentlicht am 07.03.2010 um 19:28 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Tatort

Hameln (eaw). „Was sind das alles für herrliche Tatorte hier am Weserrufer“, ruft der Kriminalschriftsteller Günter von Lonski entzückt aus, springt auf einen Anlegepoller und droht in die braune, gurgelnde Flut zu springen. Auch am wild übers Wehr schäumenden Wasser kann er sich nicht sattsehen. Für ihn ist das Inspiration pur. „Fehlt nur noch eine vorbei treibende Wasserleiche“, murmelt er. Günter von Lonski, Jahrgang 1943, hat den alle zwei Jahre vom Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes ausgeschriebenen Rolf-Wilhelms-Literaturpreis 2010 gewonnen.

Gesucht wurden diesmal Krimis aus dem Weserbergland. „Das war eine neue Idee, einmal einen Krimi auszuschreiben“, erklärt DRK-Geschäftsführer Lutz Schiffling. Insgesamt 73 Kurzkrimis aus ganz Deutschland flatterten der fünfköpfigen Jury um Wilfried Altkrüger auf den Tisch. „Jede Menge Lesestoff, auch wenn der jeweilige Fall auf höchstens fünf Schreibmaschinenseiten aufgeklärt werden musste.“ Schnell war klar, dass Günter von Lonskis Geschichte „RatzFatz“ das Rennen machen würde.
 Es geht darin um eine junge Frau, die sich mit ihrem Laptop in der Fußgängerzone zwar illegal aber höchst originell in eine Firma „einhackt“ und sich so mit allerlei Druckmitteln den ersehnten Praktikumsjob verschafft.

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