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Hameln bleibt auf seinen Baugrundstücken sitzen

veröffentlicht am 26.01.2010 um 18:38 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ni). Die Aussicht könnte kaum schöner sein, die Busverbindung ist gut, der Wald ganz nah und Aldi vor der Haustür. Das Wohnbaugebiet Hottenbergsfeld kann zweifellos mit Vorzügen punkten – und lässt sich trotzdem nur schwer an den Mann bringen. Vor sieben Jahren mit Millionenaufwand erschlossen, sitzt die Stadt Hameln heute noch auf über der Hälfte der Grundstücke.
 Mindestens zehn Grundstücke müsste die Stadt im Jahr verkaufen, damit sich ihre Investition rentiert. Doch seit 2005 bewegen sich die Verkaufzahlen im einstelligen Bereich. Gerade mal sechs Häuslebauer erwarben 2006 einen Bauplatz, vier waren es 2007, fünf in 2008 und sechs im vergangenen Jahr. Insgesamt sind bis heute 82 Grundstücke vergeben, 109 noch zu haben.
  Im Bereich des 160 000 Quadratmeter großen Industrie- und Gewerbegebietes Hottenbergsfeld liegen Licht und Schatten zurzeit dicht beieinander. Zunächst zeigte die Vermarktungstendenz steil nach oben, dann hat die Cemag-Insovenz die Bilanz der Stadt verhagelt. In der kurzen Geschichte des Baugebietes war das nicht der erste Flop, durch den große Erwartungen zu enttäuschten Hoffnungen wurden.

 

 



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