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hameln.de als Marke der Stadt

Hameln bekommt einen neuen Internetauftritt

HAMELN. Die Stadt Hameln ist dabei, ihren Internetauftritt komplett zu überarbeiten und damit nutzerfreundlicher zu machen. Das Resultat ist am 2. Mai zu sehen. Dann geht die neue Homepage online.

veröffentlicht am 10.04.2017 um 08:47 Uhr

Svenja Möller hat den neuen, gemeinsamen Internetauftritt der Stadt Hameln und der Hameln Marketing- und Tourismus GmbH maßgeblich mitgestaltet. Im Mai sollen die Seiten online gehen. Foto: Dana
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Auf der ersten Seite prangt der Rattenfänger. „Was auch sonst?“, könnte man denken, ist er doch Hamelns Aushängeschild schlechthin. Dass er  prominent auf der künftigen Homepage der Stadt Hameln unterwegs ist, ist trotzdem ein Novum. Der Grund: „hameln.de“ wurde nahezu neu erfunden. Unter der Internetadresse findet sich nicht mehr allein die Seite der Stadtverwaltung, sondern auch alles Touristische, das zuvor mit einer eigenen Internetseite der Hameln Marketing- und Tourismus GmbH an den User gebracht wurde.

Wie notwendig eine Total-Überholung der städtischen Internetseite war, macht allein das Jahr ihrer Entstehung deutlich: 1996. Seither war zwar mal hier, mal dort etwas überarbeitet worden, grundlegend jedoch nie. Das Ergebnis war eine Seitenstruktur, die den Aufbau der Verwaltungsorganisation widerspiegelt, sich aber nicht am Bedürfnis der Nutzer orientiert. Beispiel: Wenn jemand nach einer Bauvorschrift sucht, muss er bislang wissen, an welche Fachabteilung er sich wenden muss und sich von dort aus durchklicken. Die neue Internetseite orientiert sich an den „Lebenslagen“ der Menschen, wie Stadtsprecher Thomas Wahmes sagt. Svenja Möller, eigens für den Relaunch der Seite eingestellt und seit knapp einem Jahr mit der Koordinierung und dem Erstellen der Inhalte beschäftigt, ergänzt, wie sie sich dem Thema genähert hat: „Welche Frage würde ich mir stellen? Wo würde ich was suchen?“

Herausgekommen ist eine Internetpräsenz, die mit großformatigen Bildern arbeitet, durch die sich Hamelner und Touristen über „Kacheln“ zu den gewünschten Inhalten durchklicken. Am rechten Rand immer sichtbar: Ansprechpartner, Telefonnummern, Öffnungszeiten und Service-Tipps. 3000 bis 4000 Bilder wurden eingebaut, schätzt Möller, um die 2000 Seiten insgesamt gehen, so der Plan, am 2. Mai online. Auch die Sprache ändert sich: Behördendeutsch weicht bürgernahen Texten, die Lichtsignalanlage wird zur Ampel. Nur dort, wo Rechtssicherheit gegeben sein muss, klingen Erklärungen weiterhin komplizierter. „Leichte Sprache“ allerdings kommt noch nicht zum Einsatz.

Was in anderen Bereichen längst selbstverständlich ist, kann ab Mai dann auch die Seite hameln.de: auf allen Endgeräten, vom PC übers Tablet bis zum Smartphone, gut lesbar, sprich responsive sein. Zudem soll die Seite barrierefrei sein gemäß der, ganz bürokratisch, „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“, kurz BITV.

160 000 Euro bezahlen die Stadt und die HMT der Hamburger Agentur „eosnewmedia“, die per Ausschreibung und nach einer Präsentation ausgewählt wurde. Mit 1,5 Millionen Besuchern jährlich rechnen die Macher der Homepage. „hameln.de ist eine Marke“, sagt Thomas Wahmes, die künftig besser genutzt werden soll.

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