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Erstes Kind ist erstes Kind

Hameln ändert Berechnung für Kitagebühren

HAMELN. Für Unter-Dreijährige müssen weiterhin Kita-Beiträge bezahlt werden. Für das erste Kind wird dabei ein höherer Beitrag fällig, als für weitere Kinder. Bislang war in Hameln für die Definition, wer erstes Kind ist, nicht das Geburtsjahr ausschlaggebend, sondern der Betreuungsumfang. Das will die Stadt nun ändern.

veröffentlicht am 07.09.2018 um 14:31 Uhr

Symbolbild: Pixabay
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Bislang war es kompliziert: Wer in Hameln mehr als ein Kind in einer Kita betreuen ließ, zahlte ermäßigte Gebühren für das zweite, dritte, x-te Kind. Bei der Definition aber, welches denn das erste oder das zweite Kind ist, spielte nicht etwa das Geburtsjahr die ausschlaggebende Rolle, sondern der Betreuungsumfang. Für das Kind, das mehr Stunden in Anspruch nahm, musste der entsprechend volle Betrag gezahlt werden, für jenes Kind, das weniger Stunden in der Kita ist, fällt der Betrag niedriger aus. Ab dem nächsten Jahr soll sich das ändern.

Dann, so der Plan der Verwaltung, gilt das Erstgeborene auch für die Berechnung der zu zahlenden Gebühren als erstes Kind. Seit August müssen Eltern in Niedersachsen für eine achtstündige Betreuung ihrer Über-Dreijährigen keine Kita-Gebühren mehr zahlen, für die Unter-Dreijährigen werden dagegen weiterhin Beiträge fällig. Dass die Stadtverwaltung jetzt auf das für Außenstehende ohnehin logischere System umstellen will, liegt laut Christian Campe im dann niedrigeren Verwaltungsaufwand begründet. „Die neue Regelung ist auch für die Eltern transparenter“, erklärt die zuständige Abteilung in ihrer Vorlage für die Politik. „Im Bereich der städtischen Kindertagesbetreuung wird es für einzelne Eltern Änderungen geben“, heißt es, in der Gesamtheit werde sich nach Berechnungen der Stadt jedoch kaum etwas ändern. Tatsächlich rechnet die Verwaltung für dieses Jahr lediglich mit 200 Euro geringeren Einnahmen.

Für Eltern, deren erstes Kind für weniger Betreuungsstunden angemeldet ist als das zweite oder dritte, könnte es jetzt zu höheren Gebühren kommen, erklärt Campe auf Anfrage der Dewezet.



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