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Halteverbot empört Anwohner

veröffentlicht am 06.03.2012 um 15:22 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Halteverbot

Hameln (CK). Im Linckeweg hat die Stadt Hameln Halteverbotsschilder aufgestellt und damit den Zorn der Anwohner auf sich gezogen. Denn die befürchten, dass die Maßnahme spielende Kinder und Senioren gefährdet. Die Stadt argumentiert mit Notfallbestimmungen.

Der Linckeweg ist eine kleine Straße in der Nordstadt. Dort hat die Verwaltung beidseits der Fahrbahn absolute Haltesverbots-Schilder aufgestellt. Die ehemalige Ratsfrau Ute Paeschke (CDU) protestiert und hat Unterschriften gesammelt.

Ihre Begründung: „Die ausgewiesene 30-Zone sorgte bisher für eine gewisse Beruhigung des Verkehrs.“ Aufgrund der Neubeschilderung hätte der Durchgangsverkehr nunmehr freie Fahrt – „spielende Kinder und Senioren als Anwohner sind nun besonders gefährdet“, glaubt sie. Hinzu kommt: Nach der Neubeschilderung könnten Anwohner nicht mehr parken. Auch Pflegedienste oder aber Handwerker dürften ihre Fahrzeuge jetzt nicht mehr abstellen.

Bei der Stadt Hameln versteht man die ganze Aufregung nicht. Das wichtigste Argument: Am Linckeweg gibt es Geschosswohnungsbau. Im Not- sprich Brandfall müsste hier eine Drehleiter ausgefahren werden. Würden am Straßenrand Autos parken, glaubt Stadtsprecher Thomas Wahmes, sei ein Durchkommen für Einsatzfahrzeuge unmöglich.

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