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Am 27. Februar könnte der Rat dem Jury-Entscheid zustimmen / Entwürfe werden ausgestellt

Halle Nord – nun ist wieder die Politik am Zug

Hameln (fh). Das nächste Kapitel in der Geschichte der Halle Nord ist aufgeschlagen: Am Freitagabend wurde der Sieger des Architektenwettbewerbs präsentiert (wir berichteten). Nun ist wieder die Politik an der Reihe: Am Donnerstag, 21. Februar, wird der Sieger-Entwurf aus Nürnberg Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung sein. „Wir hoffen dann auf ein Votum des Rates am 27. Februar“, sagt Volker Mohr, Leiter des städtischen Fachbereichs Planen und Bauen. Zu diesem Zeitpunkt kann die Politik aber lediglich ein generelles Einverständnis mit dem Jury-Entscheid bekunden. „Ein O. K., dass wir in dieser Richtung weiterarbeiten“, wie Mohr sagt. Präzise Angaben zu den Baukosten seien zu diesem Zeitpunkt der Planung noch nicht möglich.

veröffentlicht am 04.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 17:21 Uhr

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Vier Entwürfe wurden von der Jury prämiert. Hamelner schafften es nicht auf die dotierten Plätze. Die erfolgreichen Entwürfe im Einzelnen:

Der Sieger: Das Büro raum3Architekten aus überzeugte mit einem modernen Baukörper und einer guten Anbindung an Pestalozzischule und Sportplatz. Fassade und Fenster sind mit einem feinen Metallgeflecht verhängt.

Dritter Platz: Keinen zweiten Platz, dafür zwei dritte Plätze vergab die Jury – gewissermaßen, um respektvollen Abstand zum Sieger zu wahren. Das Büro Schuster Architekten aus Düsseldorf versah seine Version der Halle Nord mit sechs großen Gauben zur Sportplatzseite als Lichtquelle. Wie in allen prämierten Varianten ist eine Absenkung des Hallenbodens vorgesehen.

3 Bilder

Noch ein dritter Platz: Gute Energiewerte konnte der Entwurf der Baufrösche Kassel vorweisen. Für das mit Fenstern versehene Dach ist eine extensive – also nicht pflegeintensive – Begrünung vorgesehen. Bei den verwendeten Materialien wurde auf deren Recyclingfähigkeit Wert gelegt.

Anerkennung: Gewissermaßen mit dem Nachwuchspreis, einer „Anerkennung“, wurde die Arbeit des jungen Berliner Büros Löser Lott belohnt. Sie versahen das Satteldach ihrer Halle am First mit einer Längsöffnung zur Lüftung.

Heute Abend wird Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann vor geladenen Gästen in der Pfortmühle eine Ausstellung mit allen eingegangen 19 Entwürfen eröffnen. Auch die Gewinner aus Nürnberg werden anwesend sein. Ab morgen ist die Ausstellung dann zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu sehen (Di, Do, Fr 12-18, Mi 10-16 u. Sa 10-13 Uhr).

Eine Bildergalerie mit Fotos des Sieger-Entwurfs finden Sie auf www.dewezet.de.

Derzeit ist von einer Baustelle nur auf dem Schild die Rede: Der ehemalige Standort der Sporthalle Nord ist verwaist.

Foto: Dana

Der Sieger-Entwurf der Nürnberger raum3architekten.

„Schuster Architekten“ aus Düsseldorf landeten auf Platz drei.

Ebenfalls Dritter wurden die Baufrösche aus Kassel.Fotos: nls



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