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3500 Besucher beim Tag des offenen Tores der Feuerwehr Hameln

Gut vorbereitet auf den Ernstfall

Hameln. Es war ein riesiger Ansturm auf die Feuerwehrwache am „Tag des offenen Tores“ zum 150. Geburtstag der Brandschützer in der Rattenfängerstadt. „Wir hatten rund 3500 Besucher“, bilanzierte Ortsbrandmeister Emil Burose am Abend. Besonders stark umlagert war die Show des historischen Löschzuges Burgdorf, der mit drei mit Pferden bespannten Löschwagen und zwei von Hand gezogenen Löschpumpen gekommen war und eine Holzhütte spektakulär in Flammen aufgehen ließ.

veröffentlicht am 08.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Großer Nachfrage erfreuten sich auch die Führungen der hauptberuflichen Feuerwehrmänner durch die Gebäude der Feuerwehrzentrale, die im Jahr 2007 für rund 6,5 Millionen Euro erbaut worden war. 43 hauptberufliche Lösch- und Rettungsprofis einschließlich dreier Feuerwehrfrauen sowie elf Rettungsassistenten versehen dort ihren Dienst und fungieren gut vorbereitet auf den Ernstfall als „Speerspitze“ der freiwilligen Feuerwehren, die zusammen über vier Löschzüge mit rund 100 Feuerwehrmännern und -frauen verfügen.

Damit im Ernstfall auch in verqualmten Räumen oder Treppenhäusern die Mannschaften ihren gefahrvollen Dienst versehen können, müssen in der feuerwehreigenen Spezialwerkstatt 126 Atemschutzgeräte und rund 300 Atemschutzmasken gewartet werden. Gemeinsam mit dem Landkreis verfügen die Löschzüge über mehr als 500 nahezu armdicke B-Schläuche für Löschangriffe von außerhalb und gut 300 C-Schläuche für die Arbeit innerhalb von brennenden Objekten.

Die Besucher kamen zu diesem Tag des offenen Tores nicht nur aus Hameln. Björn Scholle beispielsweise nutzte als Jugendfeuerwehrwart aus Eschershausen mit sechs Kindern und zwei weiteren Betreuern die Chance, seinem Feuerwehrnachwuchs, „mal was Größeres zu zeigen als bei uns“. Heinz Knocke aus Hameln zeigte seinem Verwandten Edwin Roth aus Reutlingen sowie den Enkeln Fynn und Jarne aus Großenwieden, der schon in der Kinderfeuerwehr von Kleinenwieden übt, was die Feuerwehr an Ausrüstung zu bieten hat. Adelheid und Walter Bothe wiederum wollten als Nachbarn der Wache vor allem wissen, ob man ihnen von den Räumen in den oberen Stockwerken ins Badezimmer schauen kann und zogen nach der Führung mit Jens Hildebrandt wieder beruhigt ab.

Zur Ausstattung der Hamelner Feuerwehr gehören neben einem Taucherwagen und zwei Mannschaftstransportwagen vor allem vier Löschfahrzeuge, zwei Drehleitern, ein Rüst- und drei Rettungswagen, ein Notarztwagen, zwei Kommandofahrzeuge und ein Caddy als Transporter.

Die Männer des historischen Löschzugs aus Burgdorf in ihren alten Uniformen bei der Arbeitwft

Blick in den Umkleideraum der Feuerwehr in Hameln mit seinen insgesamt 76 Spinden.



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