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12°

So wird das Wetter im Weserbergland bis zum Jahreswechsel

Grüne Weihnachten

Weserbergland. Es dürfte sich schon herumgesprochen haben: Die Zeichen für Weihnachten im Flachland stehen auf „grün“. Nach einem nochmals sehr milden Start in die Woche mit Temperaturen bis zu 11 Grad baut sich über dem Nordmeer ein Weihnachtssturmtief auf. Es leitet mit einer Kaltfront aus Nordwesten an Heiligabend einen Temperaturrückgang ein. Bei Tageswerten von 9 bis 5 Grad wird es für Schneeflocken bis zum ersten Weihnachtstag nicht reichen. Nach aktuellem Stand könnte es am zweiten Feiertag mit kurzzeitig nördlichen Winden vielleicht doch noch für eine winterliche Überraschung reichen. Andernfalls geht es feuchtkalt weiter.

veröffentlicht am 22.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:41 Uhr

Autor:

Reinhard Zakrzewski
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Für das Festtagswetter insgesamt sieht es im Weserbergland gar nicht so schlecht aus. Steigender Luftdruck bremst den Wind und den Dauerregen an den Weihnachtstagen. Einzelne Schauer lassen sich aber wohl nicht vermeiden. Dafür zeigt sich beim Weihnachtsspaziergang auch mal die Sonne. Zwischen den Jahren wird es spannend. Einige Wettermodellläufe deuteten immer mal wieder den Aufbau eines Hochs über dem Nordostatlantik an. Das würde die Westwinde blockieren und mit nördlicher Strömung könnte skandinavische Kaltluft die Schneefallgrenze zumindest zeitweise bis ins Flachland drücken. Damit läge auch ein winterlicher Jahreswechsel im Bereich des Möglichen. Eine Fortsetzung des wechselhaften und windigen Wetters mit Temperaturen zwischen sehr mild und nasskalt ist aus momentaner Sicht aber wesentlich wahrscheinlicher. Sollte die Prozession der Atlantiktiefs bis zum 6. Januar (Dreikönigstag), längstens bis zum 10. Januar, anhalten, könnte es selbst für den Hochwinter eng werden. Dann greift nämlich die Witterungsregel: „Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch keiner (kein strenger) mehr dahinter.“ Sind der Dezember insgesamt sowie die Tage bis zu Dreikönig zu warm, das heißt wärmer als im vieljährigen Mittel, so bringen der Januar plus Februar mit 80-prozentiger Sicherheit normale oder zu hohe Temperaturen mit sich. In diese Richtung weisen auch die aktuellen Trends der langfristigen Wettermodelle. Dabei sind einzelne, zumeist kurze winterliche Episoden, natürlich nicht ausgeschlossen. Hoffnung auf knackiges Winterwetter macht ausgerechnet die Klimaerwärmung. Durch den Rückzug des arktischen Eises besteht offenbar eine gewisse Neigung zum plötzlichen „Umkippen“ von Wetterlagen, wie zuletzt im März 2013. Dann kommt es durch den Aufbau eines Winterhochs über Nordeuropa zu einem raschen Vorstoß arktischer Kaltluft über Sibirien nach Mitteleuropa.



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