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Feuerwehren proben Menschenrettung in der Wilhemstraße

Großübung im Krankenhaus

Hameln (tis). Das ehemalige Krankenhaus „Wilhelmstraße“, das gerade von der Sana- Kliniken AG zum Gesundheitscampus umgebaut wird, nutzten die Brandschützer am frühen Samstagmorgen für eine größere Alarmübung. Vier Feuerwehren mit rund 100 Einsatzkräften probten insbesondere die Personenrettung. Die Aufgabe der Übung: ein fiktiver Brand auf zwei Stationen des Hospitals.

veröffentlicht am 02.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 17:41 Uhr

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„Durch die Umbauarbeiten bot sich uns die Möglichkeit, unter möglichst realistischen Bedingungen zu üben. So konnten auch Türen mal mit Gewalt geöffnet werden“, erklärt Hamelns stellvertretender Stadtbrandmeister Hubert Werdehausen. Zusammen mit Stefan Bode von der Ortswehr Hameln, beim Sana-Klinikum Leiter des Einkaufs, hatte er die Übung ausgearbeitet. Zwei Stationen in der vierten und fünften Etage sollten von einem Brand betroffen sein. 14 Personen waren vermisst oder hatten sich auf ein Flachdach gerettet, lauteten die Vorgaben. Werdehausen: „Die frühe Alarmzeit um kurz nach 6 Uhr haben wir gewählt, weil dann kaum jemand mit einer Übung rechnet.“

Vordringlichste Aufgabe der Einsatzkräfte war die Rettung der Personen vom Dach, wobei eine Drehleiter zum Einsatz kam. Aufwendig gestaltete sich zum anderen die Suche nach den vermissten Verletzten, verkörpert von der Gruppe „Realistische Notfalldarstellung“ des DRK Hameln, in den verqualmten Stationen. Viele Trupps unter Atemschutz waren dazu notwendig. Der Einsatzleiter, Hamelns Ortsbrandmeister Emil Burose, ließ daher nicht nur alle vier Züge seiner Ortswehr alarmieren, sondern löste mit „Feuer 3“ die höchste Alarmstufe aus. Die Ortswehren Halvestorf, Unsen und Wehrbergen rückten somit zur Unterstützung an.

Stadtbrandmeister Gerhard Rathing stellte zum Abschluss der Übung fest: „Mit den Ausrückzeiten und der Personalstärke bin sich sehr zufrieden. Auch wurden alle Aufgaben zügig und fachgerecht abgearbeitet.“ Er dankte dem Geschäftsführer des Sana-Klinikums, Marco Kempka, dass die Wehren das Objekt nutzen konnte. Der Geschäftsführer betonte, auch aufseiten des Klinikums wolle man beim Umbau durch die Übung Hinweise in Sachen Brandschutz erhalten, weshalb die Architekten das Einsatzgeschehen ebenfalls beobachteten. Die hauptberufliche Wachbereitschaft, die in das Übungsgeschehen nicht mit eingebunden werden sollte, war zuvor um 5.49 Uhr zu einem fiktiven Brand ins Sana-Klinikum gerufen worden.



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