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Großfahndung nach Schockanruf – zwei Männer geschnappt

veröffentlicht am 19.07.2012 um 12:52 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Mit einem Schockanruf haben zwei Tatverdächtige versucht eine 62-jährigen Hamelnerin um 20000 Euro zu betrügen. Foto: Bilderbox

Hameln (ube). Während einer Großfahndung ist es Polizisten gelungen, zwei Männer (20, 34) aus Osteuropa festzunehmen, die im Verdacht stehen, an sogenannten Schockanrufen in Hameln und Lehrte beteiligt gewesen zu sein.

Kriminelle hatten am Dienstagvormittag versucht, einer 62 Jahre alten Hamelnerin 20000 Euro abzunehmen. Ob bei der Frau ein bislang unbekannter Komplize angerufen hat, oder ob es der 34-Jährige war, steht zurzeit noch nicht fest. Ein Richter ordnete für beide Untersuchungshaft wegen versuchten Betruges an. Die mutmaßlichen Täter stehen zudem im Verdacht, einen Ladendiebstahl an der Deisterstraße begangen zu haben. Die Ermittler der Polizei schließen nicht aus, dass weitere Personen Schockanrufe erhalten haben. Sie bitten um Hinweise, Tel.: 05151/933-222.

Nach den bisherigen Ermittlungen hatte sich am Dienstagvormittag ein Anrufer als Anwalt ausgegeben und der Hamelnerin erzählt, deren Tochter habe einen Unfall verursacht. Ein Kleinkind wäre schwer verletzt worden, gaukelte ihr der angebliche Rechtsanwalt vor und forderte zur Regulierung des Schadens 20000 Euro. Die 62-Jährige erklärte sich zunächst zur Zahlung bereit. Als einer der Tatverdächtigen kurz darauf vor der Haustür stand, um das Geld abzuholen, kam der Frau die Sache merkwürdig vor – sie alarmierte die Polizei.

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