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Weitere Frauen offenbar Opfer des Schock-Anrufers

Größere Summe Geld erschlichen

Hameln. Für eine 85-jährige Hamelnerin ist der Warnhinweis über sogenannte „Schockanrufe“ aus Litauen (wir berichteten) zu spät gekommen. Bereits am Donnerstag hatte sie einen Anruf von einem skrupellosen Betrüger erhalten. Der Mann, der sich als Anwalt ausgab, sprach Russisch. Er behauptete, der Schwiegersohn der Rentnerin habe ein Kind angefahren. Er benötige dringend Geld, nur so könne er einer drohenden Haftstrafe entgehen. Für die Frau klang die Darstellung so glaubwürdig, dass sie bereit war, zu bezahlen. Am Nachmittag klingelte bei ihr ein zirka 25 Jahre alter Mann, der einen Anzug trug und sich als Rechtsanwalt des Schwiegersohns ausgab. Ihm händigte die 85-Jährige eine größere Summe Geld aus. Erst am Samstag ging die Frau zur Polizei und erstattete Anzeige. Am darauf folgenden Tag meldete sich ein Russisch sprechender Mann bei einer 55-Jährigen und gab vor, ihr Ex-Mann zu sein. Er liege schwer verletzt im Krankenhaus und benötige ganz dringend Geld. „Weil die Frau gute Ortskenntnisse hat, flog der Schwindel auf“, berichtet Oberkommissar Jens Petersen. „Die litauische Rufnummer passte nicht zu dem Wohnort ihres Ex-Mannes.“ Auf Nachfrage der Hamelnerin legte der Anrufer auf.ube

veröffentlicht am 25.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 18:21 Uhr

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