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Museumspädagoge erklärt Kindern Totenbräuche

Gräber, Gruften, Zuckerschädel

Hameln. Die Endgültigkeit des Todes können Kinder – wenn überhaupt – nur schwer verstehen. Und jede Kultur geht anders mit der Trauer um. In der Kinderleicht-Akademie der Dewezet brachte Gerold Eppler vom Kasseler Museum für Sepulkralkultur Kindern verschiedenste Totenkulturen nahe.

veröffentlicht am 11.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

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Warum wurden im Mittelalter Zickzack-Bänder über Leichen gespannt?

Man hatte Angst, dass die Toten wiederkommen, und wollte sie so verhindern, dass sie aus den Gräbern steigen.

Welche Bedeutung haben Abbildungen von Totenschädeln?

Früher konnte nicht jeder lesen. Sie sollten den Menschen klarmachen, dass jeder einmal sterben muss, und sie davor bewahren, dass der Teufel ihre Seele holt.

Wie drückt man in Deutschland die Trauer bei Beerdigungen aus?

Man trägt dunkle Kleidung, redet leise, hält den Kopf gesenkt. Das lässt alles traurig ausschauen.

Kann sich das einmal ändern? Das ist möglich. Mit Zuwanderern kommen auch andere

Bestattungsbräuche nach Deutschland. Etwa aus Ghana in Afrika, wo Tänze Trauer ausdrücken, für uns aber fröhlich ausschauen. Und in Mexiko ist der Día de Muertos, der Tag der Toten, einer der wichtigsten Feiertage; an ihm wird traditionell der Verstorbenen gedacht.fn

Gerold Eppler fertigt mit den Teilnehmern der Kinderleicht-Akademie Calaveras an: mexikanische Totenschädel aus Marzipan. fn



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