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Gracia - ein nicht alltäglicher DSDS-Star

veröffentlicht am 06.12.2009 um 19:11 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (amg). Einige mussten erst im Gedächtnis kramen. Dann aber, beim Stichwort „Popstars“ und „DSDS“, fiel der Groschen: „Ach, die … klar!“ Vor allem nach ihrem Auftritt 2002 in der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ ist Gracia bekannt geworden. Lang ist´s her, und längere Zeit hörte man wenig von ihr. Doch verstummt ist Gracia Baur in all den Jahren nicht: Immer wieder überraschte der Popstar mit neuen, mal mehr, mal weniger erfolgreichen Produktionen. 2010 soll ein neues Album herauskommen – ihre Fans beschenkte sie schon jetzt mit einem musikalischen Vorboten: „Christmas is Calling“, einem Weihnachtssong, den sie Samstag live bei einer Autogramm-stunde bei Real in der Stadtgalerie präsentierte. Und logisch, dass die Sängerin mehr als 200 Fans vor der ECE-Weihnachtsbühne bejubelten. 

Super gelaunt ist Gracia, als sie in Hameln ankommt. Obwohl sie seit 4 Uhr früh mit dem Auto von ihrem Wohnort, dem baden-württembergischen Weil am Rhein, unterwegs war. Bevor sie sich dem Hamelner Publikum präsentiert, nimmt sich die Sängerin Zeit für einen Plausch. Inzwischen, so die 27-Jährige, die einst Schule und Ausbildung für die Karriere im Showgeschäft schmiss, sei sie „ganz schön vernünftig geworden“. Gracia lacht, gibt zu, auf vieles eine mittlerweile andere Sicht zu haben als noch vor neun Jahren. 

 Noch einmal ein Blick zurück: Was würde sie – mit der Erfahrung von heute – anders machen? „Es gibt Sachen, die man bereut. Zum Beispiel würde ich meine Familie nie wieder in die Öffentlichkeit stellen.“ 

 Sie zeigt keine Spur von Affektiertheit, Star- und Zickengehabe, wie später die Autogrammjägerinnen Cheryl (11), Marle (11) und Carla (12) erzählen: „Wir finden Gracia klasse. Weil sie toll singt, toll aussieht. Und weil sie so natürlich ist.“ Für viele junge Leute ist Gracia ein Vorbild.

Was würde sie denen raten, die selber von einer Karriere als Popstar träumen?  „Heute würde ich den Weg von vornherein mit einer kleinen Plattenfirma gehen, mit einer, die sich individuell auf den Künstler einstellt – das ist der gesündere Weg.“



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