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Gastsängerin Deborah Woodson überzeugt

Gospelfeuerwerk in der Marktkirche

HAMELN. „Salt‘n‘Light“-Chorleiter Rüdiger Meyer hoffte auf einen „coolen, knackigen Abend“ mit „viel Spaß“. Seine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Die US-amerikanische Gospelsängerin Deborah Woodson und det Hamelner Chor „Salt‘n‘Light“ begeisterten das Publikum am Samstag in der Marktkirche.

veröffentlicht am 26.03.2017 um 14:25 Uhr

„Ich habe gesehen, dass Schwarze und Weiße immer getrennt in die Kirche gehen. Zumindest in Gottes Haus sollten sie zusammenkommen, sie sollen zusammen singen“, findet Gospel-Sängerin Deborah Woodson (re.). So geschehen am Samstag in der Marktkirche.

Autor:

Meike Münck
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„Ich hoffe, wir verbringen einen coolen, knackigen Abend miteinander und haben viel Spaß“, sagt Rüdiger Meyer, Chorleiter von Salt’n‘Light. Alle Plätze in der Marktkirche sind belegt.

„Singen macht Spaß“ lautet der Leitsatz des Hamelner Gospelchores für 2017. Nächstes Jahr feiert er sein 20-jähriges Bestehen. Aber schon jetzt gibt es einen Grund zur Freude, denn an diesem Abend treten die Sänger gemeinsam unter dem Titel „Black & White“ mit der bekannten Gospel-und Soulsängerin Deborah Woodson aus Köln auf.

Die Sängerin stammt aus Amerika, wo sie bereits seit ihrem zweiten Lebensjahr in der Kirche sang. „Ich habe gesehen, dass Schwarze und Weiße immer getrennt in die Kirche gehen. Zumindest in Gottes Haus sollten sie zusammenkommen, sie sollen zusammen singen“, sagt sie. So entstand die Idee zur Konzertreihe „Black & White“, in der sie mit lokalen Chören singt. Seit drei Jahren tourt sie nun regelmäßig zu Konzerten und hat sichtlich Spaß dabei.

Im ersten Teil des Konzerts singt der Chor Salt’n’Light ein paar Gospels und macht dabei richtig Stimmung. Die gute Laune und Lebensfreude übertragen sich auf das Publikum. Rüdiger Meyer fungiert dabei nicht nur als Chorleiter, sondern auch als Pianist und Sänger – und dies ganz hervorragend. Die Chormitglieder singen und klatschen nicht nur, sie haben auch kleine Choreografien, bei denen sie sich rhythmisch bewegen. Dem Publikum wird kräftig eingeheizt. Es folgt tosender Applaus. Nach ein paar Songs ruft Meyer alle dazu auf, aufzustehen und Gas zu geben. Das lässt sich niemand zweimal sagen. Im zweiten Teil betritt Deborah Woodson die Bühne. Als sie zunächst a cappella singt, ist es ganz still in der Kirche: Alles schaut gebannt auf die stimmgewaltige Sängerin mit ihrer warmen, kraftvollen und souligen Stimme. Ihre Bühnenpräsenz ist enorm. Nach ein paar Songs kommen ihre Gospel-Partnerinnen Honore Haase und Claudine Abusu dazu. Musikalisch begleitet werden sie von den virtuosen Musikern Wolfgang Roggenkamp an der Orgel und Günther Heck am Keyboard. Bekannte Songs wie „Amen, Halleluja“ werden zum Besten gegeben. Deborah Woodson & Co. reißen einfach jeden Besucher in der Kirche mit. Im dritten Teil singen sie mit dem Chor zusammen. Die aufgeladene Stimmung gipfelt in einem wahren Gospelfeuerwerk. Am Ende rufen alle nach einer Zugabe.

Alle Tourdaten und Informationen sind auf Woodsons Internetseite www.woodson.de abrufbar.

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