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Abholzung verläuft nicht wie geplant

Götterbaum zerschmettert Geländer auf Werderspitze

HAMELN. So war das eigentlich nicht geplant. Doch es ist trotzdem passiert. Als der Götterbaum auf der südlichen Werderspitze am Mittwoch gefällt wurde, zerschmetterte er einen Teil des Geländers auf der Kaimauer.

veröffentlicht am 08.02.2019 um 17:07 Uhr
aktualisiert am 08.02.2019 um 20:00 Uhr

Das vom Götterbaum zerstörte Geländer auf der Kaimauer der südlichen Werderspitze. Foto: Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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„Das war keine Absicht“, teilt Stadtsprecherin Janine Herrmann auf Anfrage mit. Eine Fachkraft der Stadt Hameln habe alles getan, damit der Götterbaum „nicht unkontrolliert“ falle und habe ihn „angeleint“. Als der Baum dann aber angesägt wurde, habe sich herausgestellt, dass der Stamm „von innen schon so gespalten war, dass er einfach umgefallen ist“, schildert Herrmann. Dabei zerstörte er über mehrere Meter das angrenzende Geländer auf der Kaimauer, das teilweise ganz durchbrochen wurde. Teile des Götterbaumes seien dabei in die Weser gestürzt. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes habe die Stadt die Baumteile wieder aus der Weser gefischt.

Die Lücke im Geländer sei bis auf weiteres mit einer Bake wieder geschlossen worden. Unklar sei, ob sich noch Ersatzteile für das 30 Jahre alte Geländer finden ließen und ob sich der damit verbundene Aufwand (neue Lackierung) lohne. Denkbar sei auch, ersatzweise „was ganz anderes“ auf der Kaimauer anzubringen.

Die Kaimauer soll in diesem Jahr erneuert werden, weil Wurzelsprößlinge durch das Mauerwerk gewachsen seien. Deshalb werden als erster Schritt der Götterbaum und die Äpfel-, Pflaumen- und Birnenbäume sowie die Robinien auf der Mauer abgeholzt.



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