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Neujahrsempfang der Paritäten im Hamelner Kunstkreis

Glaubwürdigkeit im Fokus des Wohlfahrtsverbandes

Hameln (git). Beim Neujahrsempfang des Paritätischen kristallisierte sich eines heraus: Die Zukunft liegt in stabilen sozialen Netzwerken. Gemeint sind vor allem jene Netzwerke von menschlichen Interaktionen, an denen der „Pari“ maßgeblich beteiligt ist. An aktuellen Themen orientiert, rückten Norbert Raabe und seine Mitstreiter in diesem Jahr den Begriff „Glaubwürdigkeit“ in den Mittelpunkt der Begegnung. Vor vollem Haus im Kunstkreis hieß es: „Die Frage nach Glaubwürdigkeit beschäftigt uns vor allem im Sinne der Gestaltung eines Leitbildes“, so Dr. Hermann Niederhut. Der Beiratsvorsitzende führte das Motto „Bunte Vielfalt sozial gestalten“ als Leitbild an. Stolz sei der Paritätische in diesem Rahmen auf seine über 80 selbstständigen Mitgliedsorganisationen. Um die Arbeit des Wohlfahrtsverbandes nach außen zu unterstreichen, berichtete Jens Bäßmann von seinem Projekt „Besuch auf vier Pfoten“. Mit Hund Ricko besucht der Ehrenamtliche regelmäßig Bewohner im Seniorenheim zur Höhe, Rainer Jürdens unterstützt seit 2007 zweimal in der Woche Insassen der Jugendanstalt Hameln im Rahmen einer ehrenamtlichen Hauaufgabenhilfe, und auch der Verein Fuchsbau ist Mitglied im Paritätischen und profitiert vom Netzwerk des Wohlfahrtsverbandes. Mit seinem besonders angelegten Garten in der Kernstadt setzt sich der Verein für die Förderung von Kindern in und mit der Natur ein.

veröffentlicht am 16.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 05:21 Uhr

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Sowohl Landrat Rüdiger Butte als auch Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann hoben den Umzug der Kontaktstelle für Selbsthilfe, der Freiwilligenagentur und des Senioren- und Servicebüros von der Kaiserstraße in das „FiZ“ als wichtigen Schritt in die richtige Richtung hervor. Ebenfalls eine besondere Erwähnung wert war der Oberbürgermeisterin der erstmalig in 2011 durchgeführte Freiwilligentag. Sie könne sich eine Wiederholung vorstellen, wann, stehe allerdings noch nicht fest. Butte dankte im Rahmen der Neujahrsbegegnung dem Integrationsbeauftragten des Landkreises für seinen Einsatz. Dr. Feyzullah Gökdemir habe sich als vertrauensvolle Person für Menschen mit Migrationshintergrund und als einfallsreicher Brückenbauer zwischen den Kulturen eingesetzt. Seine 2008 zunächst befristet eingerichtete Stelle habe sich mittlerweile etabliert. Die Entscheidung der Politik für eine dauerhafte Lösung sei richtig gewesen, sagte der Landrat.

Als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Jahres wurde Annedore Rotermund geehrt. Sie ist seit zehn Jahren Vorsitzende des Vorstandes der Selbsthilfegruppe „Rheuma Liga Niedersachsen – Arbeitsgemeinschaft Bad Münder/ Springe“. Frau Rotermund betreut rund 1800 Mitglieder und erhielt im vergangenen Jahr das Bundesverdienstkreuz. Für den musikalischen Rahmen des Neujahrsempfanges trat erstmals öffentlich die Singgemeinschaft „Musikgruppe und Chor des Taubblindenwerkes Hessisch Oldendorf“ unter der Leitung von Jutta Hennies auf.

Blumen als Dankeschön (v.li.): Jens Bäßmann, Detlef Pandel und Rainer Jürdens (ganz rechts im Bild) berichteten über ihre ehreamtliche Tätigkeit, Annedore Rotermund betreut seit zehn Jahren die SHG Rheumaliga Bad Münder/ Springe. Hinten Beiratsvorsitzender Dr. Hermann Niederhut und Geschäftsführer Norbert Raabe.

Foto: git



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