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Baustelle am Berliner Platz / Bushaltestelle wohl noch vor Weihnachten fertig

Glaskugeln geben Rätsel auf

Hameln. Die nächste Bushaltestelle im Stadtgebiet wird derzeit saniert. Wurden bisher Haltepunkte an der Pyrmonter Straße, der Kaiserstraße und der Heinestraße neu gestaltet, können Fahrgäste bald auch am Berliner Platz bequemer in die Linienbusse steigen. Noch vor Weihnachten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Verbaut werden im Bereich zwischen Karlstraße und Kreuzstraße 39 000 Euro.

veröffentlicht am 05.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Premiere an einer Hamelner Bushaltestelle haben Bauteile, die mit Bodenindikatoren ausgestattet sind. Die in einigen Betonteilen eingearbeiteten Glaskugeln sollen bei Dunkelheit Licht reflektieren und eine sichere Wegkette garantieren. Durch eine kontrastreiche Farbgebung wird sich der Bereich an der Haltestelle deutlich von den umgebenden Flächen absetzen.

Durch eine bisher gekrümmte Bordsteinführung konnte die Haltestelle nicht optimal angefahren werden, heißt es aus dem Rathaus. Im Zuge der Umgestaltung wird diese nun begradigt, damit die Busse jetzt parallel zum Bord halten können. Nach Ende der Bauarbeiten wird die erneuerte Bushaltestelle 20 Meter lang sein. 18 Meter davon entfallen auf den Busbord, hinzu kommen zwei jeweils ein Meter lange Übergangssteine.

Auch die Wartefläche wird im Zuge der Sanierung neu gestaltet. Hier verlegen Bauarbeiter gerade Betonsteinpflaster. Bei der Ausführung groß geschrieben wird die Barrierefreiheit für behinderte Menschen. Durch die Höhe des Bords wird in Zukunft auch am Berliner Platz das Einsteigen in Niederflurbusse möglich sein, ohne die Füße anheben zu müssen. Zudem sorgt ein Rollbord mit einer Anschlusshöhe von drei Zentimetern einen leicht überrollbaren Höhenübergang.

An den Übergängen wird die Haltestelle mit einer Neuerung ausgestattet: „EasyCross“ nennt sich ein Baukastensystem zur Gestaltung barrierefreier Verkehrsräume. Insbesondere an Querungsstellen stellen Niveauunterschiede Hindernisse dar, die überwunden werden müssen. Das System soll die Belange blinder und sehbehinderter Verkehrsteilnehmer sowie Rollstuhlfahrer berücksichtigen.



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