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Giulia Siegel - Zwischen Suppe und Sex-Ratgeber

veröffentlicht am 26.01.2010 um 17:10 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

 

Hameln. Sie ist Model, Moderatorin, Mutter, DJane und immer für einen Skandal gut – zuletzt der Zicken-Eklat mit Dieter Bohlens Ex „Naddel“. Giulia Siegel, die auch schon die Strapazen beim TV-Format „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ durchlebte und mit diversen Wehwehchen und Nörgeleien im RTL-Dschungelcamp auffiel, kommt am Samstag nach Hameln in die Rattenfängerhalle. Nach dem Flop „Giulia in Love“ auf Pro Sieben, sucht sie am Samstag nicht nach der großen Liebe in der Rattenfängerstadt. Vorab sprach Dewezet-Mitarbeiter Julian Mau mit der Tochter von Komponist Ralph Siegel.

 

Frau Siegel, sprechen wir über Suppen.
Na klar! Ich liebe Suppen. In der Woche mache ich bestimmt 20 Liter. Meine Spezialität ist Sauerkrautsuppe, die ist sehr schwierig. Esse ich lieber als Schokolade oder Chips.

 

Und man wird auch nicht so dick von Suppen …
Kommt drauf an. Von Bohneneintopf darf man nicht so viel. Suppen machen außerdem glücklich, und man sagt ja auch, dass sie einen gesund halten und man vom Suppenessen alt wird.

 

Am Samstag kommen Sie nach Hameln. Haben Sie Zeit, sich was anzusehen oder irgendwo eine Suppe zu essen?
Ich denke, leider nicht, das ist meistens so. In Hameln war ich noch nie. In Stadthagen war ich aber mal, das ist, glaube ich, in der Nähe.

 

Und woher kennen Sie Stadthagen?
Da habe ich mal Bier gezapft. Einen ganzen Abend lang. 2500 Liter bestimmt.

 

Am Samstag wird in der Rattenfängerhalle aber aufgelegt und nicht Bier gezapft. Worauf dürfen wir uns freuen?
Sonst spiele ich richtig harten Elektro. Ich denke, dass ich bei der Veranstaltung aber auch Sachen spielen werde, die man so kennt. Jeden dritten Titel wahrscheinlich.

 

Wir freuen uns schon ein bisschen, dass mal ein bekannter Promi kommt – darf man auch mal „Hallo“ sagen?
Ich komme als DJane und nicht als Promi. Fernsehen ist nur ein Hobby von mir. Man darf natürlich Hallo sagen. Ich bin sehr umgänglich. Nur nicht zwischen zwei Übergängen, da muss man Verständnis für haben.


Wo sind eigentlich Ihre drei Kinder, wenn Sie am Samstag in Hameln sind?
Das ist irgendwie eine doofe Frage. Die kommen natürlich nicht mit.

 

Das ist mir klar. Aber wo sind die denn? Ist es nicht schwierig, den Job als DJane mit dem als alleinerziehender Mutter zu vereinbaren?
Die Terminkalender von meinem Ex-Mann und mir sind gut aufeinander abgestimmt. Sie sind bei ihrem Vater, bei den Großeltern oder Freunden. Aber es gehört viel Organisation dazu.

 

Als DJ hat man viel Kontakt mit den Partygästen. Hilft der Beruf, bodenständig zu bleiben?
Ich finde, dass DJ ein bodenständiger Beruf ist. Den brauche ich aber nicht, um die Bodenhaftung nicht zu verlieren. Ich bin total bodenständig. War ich aber schon immer. Da brauche ich nicht den Job. Meine drei Kinder reichen vollkommen.

 

Woher kommt dann das Image, dass Sie zickig und abgehoben seien – sind die Medien schuld?
Naja, die müssen ja irgendwie ihre Sachen verkaufen. Viele wären überrascht, wie langweilig die meisten Promis leben. Ich finde schade, dass es in Deutschland nicht anerkannt wird, wenn eine alleinerziehende Mutter so viel arbeitet, um Geld zu verdienen.

 

Ich habe Sie mal gegoogelt für die Vorbereitung des Interviews …
Ui, da kamen bestimmt viele Treffer.

 

209 000 Einträge. Die ersten hatten alle noch die Ergänzungen „nackt“, „Sex“ oder „Playboy“ – wäre es nicht schöner, mehr Treffer auf das neue Buch in Verbindung mit dem Namen „Giulia Siegel“ zu haben?
Angela Merkel hat bestimmt auch so viele Einträge mit Sex.

 

Wie bitte?
Naja, da stecken doch irgendwelche Programmierungen hinter, dass die Leute auf entsprechende Seiten gelotst werden, wenn sie einen prominenten Namen eingeben. Die Programmierer sitzen irgendwo in Australien. Daran kann ich nichts ändern.

 

Dann reden wir doch einfach über Ihr neues Buch „Make her crazy“ – eine Art Sex-Ratgeber.
Gerne. Das habe ich angefangen an einer Bar zu schreiben, weil ich mich total über eine Sache aufgeregt hatte.

 

In dem Buch erklären Sie Männern, wie sie Frauen gewinnen und anschließend glücklich machen. Was ist das schlimmste, was ein Mann machen kann, wenn er eine Frau anspricht?
Gar nicht geht es, wenn Männer sich Mut antrinken und dann so voll sind, dass sie nichts mehr rauskriegen. Es gibt nichts Unerotischeres als einen besoffenen Mann. Da sollte man sich lieber zusammen betrinken.



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