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Erweiterung von „Langes Feld Ost“ hat für Anwohner erst einmal kleinere Auswirkungen

Gewerbegebiet in Afferde fällt vorerst kleiner aus

AFFERDE. Die Anwohner der Breslauer Straße in Afferde brauchten ihrem Ärger dann gar nicht allzu viel Luft machen: Denn relativ zügig stand bei der Sitzung des Ortsrates fest, dass es vorerst weniger heftig kommen wird, als die Afferder befürchtet hatten. Das Gewerbegebiet Langes Feld Ost wird zwar erweitert, und auch der Hamelner Speditionsbetrieb hat weiterhin Interesse an die Hastenbecker Landstraße zu ziehen. Doch der umstrittene Teil des Gewerbegebiets, den die Verwaltung zunächst auch in Erwägung gezogen hatte und direkt an der Wohnbebauung der Breslauer Straße liegt, bleibt vorerst unangetastet.

veröffentlicht am 16.06.2017 um 18:39 Uhr

Soviel ist klar: Durch die Straße Langes Feld wird das Baugebiet erstmal nicht erschlossen. Foto: Wal
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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„Wir beschränken uns auf Bauabschnitt Eins“, sagte Michaela Klank, Abteilungsleiterin für Stadtentwicklung und Planung in der Verwaltung. „Nur dieser Abschnitt ist noch Gegenstand des Verfahrens.“

Die Planer der Stadt haben demnach vorerst nur den größeren Teil des künftigen Gewerbegebiets, der entlang der Hastenbecker Straße liegt und von dort auch mit einer Stichstraße erschlossen werden soll, im Auge. Der andere, weiter westlich liegenden Teil des Areals, der schon viele Anwohner auf die Palme bringt, bevor überhaupt das erste Beteiligungsverfahren losgegangen ist, bleibt erst einmal außen vor. Hier sollte Platz für mittlere und kleinere Gewerbebetriebe geschaffen werden. Konkrete Interessenten gibt es dafür offenbar noch keine, doch fürchteten die nahen Anwohner unlängst Ruhestörungen. Ein weiteres Problem: Dieser vorerst verworfene Bereich, in der Verwaltung nun „Bauabschnitt Zwei“ genannt, sollte aus Richtung Bundesstraße und Breslauer Straße/Langes Feld erschlossen werden. Unvorstellbar für Anwohner und auch für die Mitglieder des Ortsrats: „Die Erschließung ist problematisch“, fasste es Reno Claus (SPD) zusammen.

Dennoch: Bauchschmerzen machen schließlich die langfristigen Planungen. Was jetzt nicht ist, könnte irgendwann ja noch werden. Gewerbe nahe der Wohnbebauung – die Luft gänzlich aus dem Thema herausnehmen wollte auch Michaela Klank nicht: „Erst erwerben und dann nicht entwicklen, macht keinen Sinn“, verdeutlichte sie die Position der Verwaltung.

Vorerst aber ist „Bauabschnitt Zwei“ kein Thema, die sogenannte „frühzeitige Beteiligung“ für die Erweiterung des Gewerbegebiets konzentriert sich auf den ersten, größen Abschnitt. Afferdes Ortsratspolitiker haben indes eigene Pläne, was auf einem Teilstück des zweiten Bauabschnitts passieren könnte (siehe Kasten).

Information

Politik will neuen Park- und Dorfplatz

Mit einem fraktionsübergreifenden Antrag fordert der Ortsrat Afferde im Rahmen der Erweiterung des Gewerbegebiets Langes Feld Ost mehr Parkflächen und auch einen Dorfplatz für Feierlichkeiten. Afferde, der Ortsteil, der durch die Bundesstraße räumlich getrennt ist, braucht einen Dorfmittelpunkt, heißt es darin. Im Bereich der Sportanlagen am Eintrachtweg gebe es insbesondere bei Großveranstaltungen „immer wieder Engpässe“, in der Vergangenheit seien zudem Zu- und Einfahrten sowie Rettungswege von Autofahrern zugeparkt worden. Die Fraktionen wollen nun von der Stadtverwaltung, dass sie im weiteren Planungsverfahren „ein kombinierter Platz in Form eines Dorfplatzes und einer Parkplatzerweiterung für Großveranstaltungen am Eintrachtweg“ einarbeitet.



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