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Gestern im Kunstkreis: Schätzchen werden geschätzt

veröffentlicht am 07.12.2012 um 15:39 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln. Jobst Lohmann scheint ein Optimist zu sein: „Wir kommen arm hier rein und gehen reich wieder raus“, sagt der Hamelner scherzhaft zu seiner Gattin Ulrike. Beide sitzen gespannt vor Dr. Silke Köhn, vor ihnen auf dem Tisch ein Ölbild mit einer winterlichen Landschaft.

Es ist „Sprechstunde“ im Kunstkreis. Denn dort begutachtet sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Oliver Gradel, was Interessenten als vermeintliche oder tatsächliche Schätze aus keller oder Dachboden mitbringen.

Die Kunsthistoriker arbeiten für Museum und Ausstellung und als Fachautoren. 2002 gründeten sie als zweites Standbein, damals noch in Düsseldorf, ein Sachverständigenunternehmen für Kunstdienstleistungen, das sich der Kunst- und Antiquitätenberatung widmet. Seit vier Jahren sind sie mit ihrem Unternehmen in Beverungen ansässig.
Oft sind es Ältere, die sich um Rat und Auskunft an die Sachverständigen wenden. Sie möchten das, was sich im Laufe eines Lebens angesammelt hat, ordnen und wissen, wie mit wertvollen und vielleicht nicht ganz so wertvollen Stücken zu verfahren ist, beispielsweise, wenn ein Umzug ins Seniorenheim bevorsteht oder wenn für eine gerechte Erbteilung gesorgt werden soll. Auch für Gutachten und Inventare, in Versicherungs- und Restaurierungsfragen oder wenn etwas verkauft werden soll, stehen sie zur Verfügung. Außerdem erhält der Besucher eine Einschätzung zum Versicherungs- oder Verkehrswert.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Dewezet.



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