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Gesetz des Marktes: Neue Regeln, neuer Ärger

veröffentlicht am 10.06.2011 um 18:06 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (bha). Bei 20 Grad Celsius dreht sich einem beim Gedanken an Glühwein fast der Magen um, doch wer im November einen attraktiven Weihnachtsmarkt haben will, der Besucher anzieht, baut vor. Das hat die Stadt Hameln getan, hat ihre Vergaberichtlinien für die Stände überarbeitet und erntet jetzt mit dem Ergebnis von den seit Jahren aktiven Standbetreibern keinen Applaus.

Anlass zum Unmut gibt die Größenbeschränkung der Stände. 117 Quadratmeter, 80 oder 77 – die Stände mit denen alteingesessene Weihnachtsmarktgrößen wie Stiller oder Schlüter vertreten sind, gehören in ihrer bisherigen Form der Vergangenheit hat. Nach den neuen Richtlinien darf ein Stand nicht mehr als 50 Quadratmeter Grundfläche belegen und eine Frontbreite von maximal zehn Metern messen.„Ungefähr zwölf Stände sind betroffen“, sagt Peter Ehlerding als Sprecher der Interessengemeinschaft Weihnachtsmarkt. Wünschenswert sei diese Regelung aus Sicht der Standbetreiber nicht – alle haben Stände gezimmert, die zum Teil weit größer sind und mit denen sie nicht mehr auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt vertreten sein können.

Die 139 Bewerbungen, die der Stadt bereits für dieses Jahr vorliegen, müssen jetzt noch einmal überarbeitet werden. Beschlossen wurden die neuen Kriterien im März, drei Monate, nachdem Interessenten ihre Unterlagen bei der Stadt eingereicht haben. Allen Bewerber, so Sprecher Thomas Wahmes, seien die geänderten Richtlinien geschickt worden.



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