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Mitleid? Fehlanzeige

Geschmacklose Internet-Kommentare zum Hamelner Verbrechen

veröffentlicht am 25.11.2016 um 17:47 Uhr
aktualisiert am 25.11.2016 um 20:35 Uhr

Frank Henke

Autor

Reporter zur Autorenseite

HAMELN. Unfassbar: Ein Mann legte einer 28-Jährigen einen Strick um den Hals und schleifte sie mit dem Auto über Hamelner Straßen. Nicht nur deutsche Medien berichteten – sogar auf den Internetseiten der „New York Times“ findet sich ein Artikel über das Verbrechen.

Die brutale Tat dürfte manchem die Sprache verschlagen haben, manchem aber auch gar nicht – ganz im Gegenteil. Unter dem Suchbegriff „#Hameln“ bot der Kurznachrichtendienst Twitter schon bald nach Bekanntwerden der Nachricht eine Reihe geschmacklosester Kommentare. Plump, dumm, frauen- und fremdenfeindlich: Hauptsache, es reicht für einen hämischen Lacher. Mitleid mit dem Opfer? Fehlanzeige. Und schon wieder drängt sich das Wort der Woche auf: unfassbar.



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