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Geschäftsmann und Stadt streiten wegen Leuchtreklame

veröffentlicht am 11.02.2010 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (ni). Als Bilgin Onur Ende des vergangenen Jahres mit seinem Geschäft von der Baustraße in die Emmernstraße umgezogen ist, hat er auch die Werbeanlagen mitgenommen, mit denen in der Baustraße auf sein Gardinenatelier aufmerksam gemacht hat. Elemente davon brachte in der Emmernstraße wieder an – und rief damit die Bauaufsicht auf den Plan. Seitdem streiten beide miteinander. 

 Dass er für die Werbung am neuen Standort eine Genehmigung brauchte, wusste Onur nicht. „Mein Fehler“, sagt er und findet es bis heute noch in Ordnung, dass er diese Genehmigung nachträglich beantragen musste. Was er nicht mehr ganz so in Ordnung findet: dass er für sein Versäumnis gleich mit den dreifachen Gebührensatz bestraft wurde und für die Bearbeitung 162 statt 54 Euro berappen musste.
 Noch viel mehr ärgert den Geschäftsmann allerdings, dass von seiner Werbeanlage plötzlich so viele Teile als „nicht zulässig“ eingestuft wurden. So plötzlich sei das gar nicht, sagt dagegen die Verwaltung und sieht das Problem nicht etwa in der kleinlichen Auslegung von Vorschriften, sondern vielmehr darin, dass Bilgin Onur sich schwer damit tue, allgemein gültige Regeln zu akzeptieren.

 

 



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