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Der Turm der Kirche muss saniert werden - das kostet 400 000 Euro und dauert bis zum Herbst

Gerüstarbeiten am Hamelner Münster

HAMELN. Das altehrwürdige Hamelner Münster St. Bonifatius wird in diesen Tagen eingerüstet. Nach und nach verschwindet das historische Kirchengebäude hinter einem Baugerüst. Was es damit auf sich hat, haben wir vor Ort auf der Baustelle nachgefragt. Ergebnis: Bis zum Herbst wird der Turm des Münsters saniert.

veröffentlicht am 10.05.2019 um 17:07 Uhr

Der Ostturm des Münsters wird bis zum Herbst saniert. Foto:jtn
Jens-Thilo Nietsch

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Mehr und mehr verschwindet ein Hamelner Wahrzeichen hinter Stangen, Rohren und Metallplatten. Die Gerüstarbeiten am Münster sind in vollem Gange, die Mitarbeiter des zuständigen Gerüstbauunternehmens arbeiten sich Stück für Stück am Gebäude hoch, trotzen dabei der schwierigen Wetterlage in den letzten Tagen.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis die eigentlichen Arbeiten am Gebäude beginnen können. Vor Ende der nächsten Woche werden die Gerüstarbeiten an dem geschichtsträchtigen Bauwerk sehr wahrscheinlich nicht abgeschlossen sein, ruft ein Gerüstbauer aus luftiger Höhe hinunter.

Ein Zugangsgerüst ist mittlerweile an die Südseite, also der zum Wall zugewandten Seite, angebaut, die Fassade des achteckigen Turms erreicht, der dann ab nächster Woche komplett eingerüstet wird.

Steht das Gerüst dann komplett, beginnen die Sanierungsarbeiten an der Fassade des Turms. Das Mörtelfugennetz wird komplett erneuert.

Die letzte vergleichbare Sanierung an dem Gebäude gab es zuletzt in den 1970er Jahren, seitdem hat sich der Mörtel nach und nach verabschiedet. Auch einzelne Steine sollen ersetzt werden, ebenso wie Regenfallrohre. Die Kosten für die Sanierungsmaßnahme liegen bei voraussichtlich 400 000 Euro.

Die Hamelner und auch Touristen werden aber nicht allzu lange mit diesem ungewohnten Anblick leben müssen, die Arbeiten sollen laut dem zuständigen Architekten Jürgen Steindorf aus Hannover bis zum Herbst abgeschlossen sein. Vor drei Jahren schon drohten Steine herabzufallen, damalige Schäden konnten aber mit einem Kran behoben werden.



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